Grüne Wien zu Cable-Liner: Zu teuer, nicht effizient

Maresch: Beförderungsbänder wären die bessere und billigere Lösung

Wien (OTS) - Kritik an dem Vorschlag, Cable-Liner als Verbindung
von U1, Hauptbahnhof und U2 einzurichten, kommt von den Grünen Wien. "40 Millionen Euro für 800 Meter sind ganz einfach zu viel", kritisiert der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, das Konzept. "Für dieses Geld bekommt man eine Straßenbahn vom Kagraner Platz bis zum Flugfeld Aspern", so Maresch. Ein Cable-Liner würde zwar der Firma Doppelmayer nützen, aber sicher nicht den Fahrgästen, die rasch zur U-Bahn wollen: "Zwei Aufzüge und Wartezeiten auf den Cable-Liner können einfach nicht im Sinne einer raschen und effizienten Personenbeförderung sein", so Maresch.

Die Grünen Wien schlagen statt dessen sogenannte 'Auto-Walks' vor, das sind Beförderungsbänder, wie sie etwa auf Flughäfen eingesetzt werden. "Das Beförderungsband kostet nicht nur einen Bruchteil des Cable-Liners, sondern ist auch schneller und effizienter, weil langes Anstellen und Lift-Fahren wegfällt", so Maresch. Die Grünen fordern deshalb die Einrichtung solcher "Auto-Walks" sowie eine Veränderung der Linienführung der Straßenbahnlinie 18 zum Bahnhof hin.

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