FPÖ-Jugendsprecher Höbart: Kinderarmut in Österreich bekämpfen!

Alarmierende Zahlen zur Kinderarmut machen politisches Handeln zwingend notwendig

Wien (OTS) - Der freiheitliche Jugendsprecher NAbg. Ing. Christian Höbart zeigte sich heute besorgt über die neuesten Zahlen zur Kinderarmut in Österreich und forderte die Bundesregierung zu sofortigem Handeln auf.

"Von den rund 1,7 Millionen Kindern und Jugendlichen in Österreich sind laut neuesten Studien über 90.000 Kinder von manifester Armut betroffen. Außerdem wächst jedes zehnte Kind in unserem Land in einem Haushalt auf, der sich bei der Ernährung einschränken muss. Bei fünf Prozent der Kinder können sich die Eltern das Anschaffen von neuer Kleidung oder das regelmäßige Heizen nicht mehr leisten. Eine halbe Million Kinder hat zudem keine Möglichkeit, zumindest eine Woche im Jahr gemeinsam mit der Familie auf Urlaub zu fahren", so Höbart.

"Es ist angesichts der steigenden Haushaltsbelastungen in Österreich beispielsweise durch die Rolle Österreichs als EU-Nettozahler vollkommen unverständlich, warum unser für Sozialleistungen dringend benötigtes Steuergeld ins Ausland transferiert wird. Es muss möglich sein, notleidende Österreicher effektiv mit Sozialleistungen zu unterstützen, denn das gebietet die Solidarität mit unseren Landsleuten", so Höbart. "Auch muss die Zuwanderung von Ausländern in unser Sozialsystem endlich gebremst werden, denn Gastarbeitslose haben wir schon längst genug."

"Besonders österreichische Kinder und Jugendliche, die unsere Zukunft darstellen, haben eine größtmögliche Unterstützung durch den Staat zu erfahren. Österreichische Familien als Hort der Erziehung unserer Jüngsten und als grundlegende Keimzelle des Staates müssen in allen Belangen effektiv unterstützt werden, um unserer Jugend die bestmöglichen Zukunftschancen zu gewährleisten", so Höbart.

"Die Bundesregierung ist aufgefordert, in diesem wichtigen Politikfeld umgehend zu handeln und dafür Sorge zu tragen, dass von Armut bedrohte Kinder und Jugendliche besser unterstützt werden. Außerdem ist die Ausgabenstrategie im Zusammenhang mit Sozialleistungen dringend zu überprüfen, damit zuerst die von Armut bedrohten Österreicher Sozialleistungen erhalten und nicht die aus aller Welt zugewanderten Wirtschaftsflüchtlinge. Jugendpolitik ist vor allem eine Investition in unsere Zukunft und muss als solche eine Priorität im Regierungshandeln darstellen", meinte Höbart abschließend.

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