Stefan: Demokratiefeinde verstecken sich hinter Glaubensfreiheit

Wien (OTS) - "Da das Problem schon längere Zeit bekannt ist, brauchen die Repräsentanten der Koalitionsparteien nicht so geschockt zu tun, nachdem jetzt auch eine Studie die demokratiefeindlichen Tendenzen etlicher islamischer Lehrer belegt", kritisierte heute FPÖ-Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan die Untätigkeit der Regierungsparteien.

In Österreich herrsche zwar verfassungsgemäß Religionsfreiheit, das hätte aber die jetzige und die vorige Bundesregierung nicht hindern dürfen, jenen islamischen Predigern und Religionslehrern entgegenzuwirken, die die Demokratie, unsere Lebensweise und Gesellschaftsform offen ablehnen und auch dagegen agieren, meinte Stefan. "Hier muss klar der Sicherheit des Staates und der Staatsbürger der Vorzug gegeben werden. Also muss der Staat bei der Bestellung von Religionslehrern mitreden können."

"Das Problem fängt ja schon damit an, dass der Koran traditioneller Weise auf arabisch gelehrt und gepredigt wird, die Überwachung der gelehrten Inhalte also sehr schwierig ist", so Stefan weiter. "Es ist daher zu gewährleisten, dass in Österreich auch der islamische Religionsunterricht in deutscher Sprache abgehalten wird."

Stefan erinnerte auch daran, dass der Heeresnachrichtendienst als Militärgeistliche vorgesehene Prediger überprüft hatte. Die Erkenntnisse wurden damals auch schockiert aufgenommen. "Aber anscheinend hat die Regierung in ihrer Blauäugigkeit aus all diesen Vorkommnissen nichts gelernt."

Völlig falsch wäre es jedoch, wegen antidemokratischer islamischer Religionslehrer, das Konkordat in Frage zu stellen. "Es geht hier ja gar nicht um Religion, sondern nur um Menschen, die Religion als Deckmantel benutzen, um ihre antidemokratischen und antiösterreichischen Tendenzen weiterzuverbreiten", betonte Stefan.

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