VP-Ekici: Stadt Wien muss Drogenmissbrauch im Migrantenmilieu ernst nehmen

Kulturspezifische und sprachliche Angebote zur Suchtprävention und -bekämpfung dringend notwendig

Wien (VP-Klub) - Die erschreckende Untätigkeit der Stadt Wien beim Problembereich Drogenmissbrauch im Migrantenmilieu kritisierte heute die Integrationssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Sirvan Ekici, im Rahmen einer Pressekonferenz. Angesichts der Tatsache, so Ekici, dass rund 70 % männlicher Jugendlicher mit Migrationshintergrund angeben, schon mit Drogen in Kontakt gekommen zu sein, sei rascher Handlungsbedarf gegeben.

"Bis heute gibt es von Seiten der Stadt Wien keine speziell auf MigrantInnen abgestimmten Maßnahmen zur Suchtmittelproblematik. Dabei zeigen internationale Studien, dass besonders junge Menschen mit Migrationshintergrund anfällig für alle Arten der Sucht, insbesondere für Drogen, sind. Die Wiener SPÖ muss ihre Vogel-Strauß-Politik endlich beenden. Die zuständige Stadträtin Frauenberger ist aufgefordert zu handeln und die Forderungen der ÖVP Wien umzusetzen. Es ist bereits Fünf vor Zwölf. Dringend gefragt sind etwa kulturspezifische und sprachliche Angebote", appellierte Ekici an die zuständigen Stellen der Stadt Wien.

Forderungskatalog der ÖVP Wien:

- Studie über die Suchtproblematik bei MigrantInnen

- Ausbau der muttersprachlichen Beratung für MigrantInnen

- Informationsoffensive der Stadt Wien für MigrantInnen über das muttersprachliche Angebot in Fragen der Suchtproblematik (Therapiemöglichkeiten etc.)

- Suchtpräventionsoffensive für MigrantInnen unter Einbeziehung der Community

- Sensibilisierung und Einbeziehung der Eltern durch eigens geschulte BeraterInnen

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