ÖOC-Skandal: BZÖ-Westenthaler schaltet Staatsanwaltschaft ein

Anzeige und Sachverhaltsdarstellung werden heute übermittelt

Wien (OTS) - Der Vorsitzende des parlamentarischen
Sportausschusses, BZÖ-Abgeordnete Peter Westenthaler, wird noch heute, Montag, eine Anzeige und Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien in der Causa Olympisches Komitee übermitteln. "Es geht um den Verdacht der Untreue beziehungsweise des Betrugs", erklärt Westenthaler.

Konkret geht es laut Westenthaler um Steuergelder in Form von Fördergeldern, die zwischen der Salzburg Winterspiele 2014 GmbH und dem Olympia-Förderverein "offenbar versickert sind, was eine umfassende Aufklärung nötig macht", so Westenthaler. Von überwiesenen 300.000 Euro als "Starthilfe" wurden nur 150.000 Euro zurück bezahlt. Über den Verbleib des Restbetrags konnte bis dato keine Auskunft gegeben werden.

Im Aufsichtsrat der Winterspiele 2014 GmbH saßen neben Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller auch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer, Landeshauptmann-Stellvertreter a. D. Dr. Othmar Raus, der Staatssekretär für Sport Dr. Reinhold Lopatka sowie der Generaldirektor der Österreichischen Lotterien, Dr. Leo Wallner, und sein Generalsekretär Heinz Jungwirth, der vom Bundeskanzleramt freigestellt ist. Dem Vorstand des Olympia-Fördervereins gehörten u.a. Leo Wallner, Heinz Jungwirth und ASKÖ - Niederösterreich Präsident, Arnold Grabner, NAbg. a. D., an.

Offenbar haben Funktionäre des ÖOC die Gelder hin und her geschoben, hier schlummert ein Rechtsskandal, der nun auch von der Staatsanwaltschaft untersucht werden muss, erklärte Westenthaler. Dieses Thema wurde von Westenthaler auch auf die Tagesordnung des am Dienstag stattfindenden Sportausschuss gesetzt.

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