Leitner: Wir brauchen gemeinsamen Kraftakt im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit!

Zukunftsfonds und NÖ Holding als wirksame Maßnahmen gegen Jobverlust

St. Pölten. (OTS) - "Die aktuelle AMS-Statistik belegt leider deutlich, dass Niederösterreich keine Insel der Seligen ist: 53.375 arbeitslos Gemeldete im Jänner 2009 bedeutet ein Plus von 5 % gegenüber dem Vormonat und einen Anstieg von 8,6 % im Vergleich zum Jänner 2008", erneuert der Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner, seine Forderung nach einem arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischem Maßnahmenpaket: "Die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Überlegungen der SPÖ NÖ liegen auf dem Tisch."

Die SPÖ NÖ fordert als ergänzende Maßnahmen zum NÖ Konjunkturpaket die Schaffung eines Zukunftsfonds, um regionale Projekte zu fördern, wie Leitner erklärt: "Mit dem Einsatz von 500 Mio. Euro, kurzfristig freigemacht aus den veranlagten Wohnbauförderungsmitteln, kann die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes in den Regionen gesteigert werden." Leitner sieht vor allem in der Unterstützung von Projekten in den Gemeinden eine Notwendigkeit: "Damit können wir aktive Regionalpolitik betreiben - rasche Hilfe zählt doppelt!"
Weitere Forderung der SPÖ NÖ ist die Schaffung einer NÖ Holding. Diese Sanierungs- und Restrukturierungsgesellschaft, die im Landeseigentum steht und die Sozialpartner einbindet, soll in Schwierigkeiten geratene Unternehmen auffangen bzw. zwischenfinanzieren sowie Beratungstätigkeiten durchführen. "Notenbank-Governor Ewald Nowotny und der Geschäftsführer der Austria Wirtschafts Service AWS, Hans Moser, haben die Notwendigkeit einer solchen Sanierungsgesellschaft bereits erkannt und unterstützen diese Forderung!"

"Mehr Chancen für die Jugend!"

Besonders für die Jugendlichen müssen mehr arbeitsmarktpolitische Schwerpunkte gesetzt werden, betont Leitner: "8.818 NÖ Jugendliche bis 24 Jahre, die im Jänner ohne Arbeit waren, bedeutet ein Plus von 1299 Betroffenen oder 17,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Handlungsbedarf liegt auf der Hand!" Leitner verweist erneut auf die Notwendigkeit von mehr überbetrieblichen Lehrwerkstätten. Die Planung für ein Vorzeigeprojekt in Ternitz laufen auf Hochtouren. Der Landeshauptmann-Stellvertreter fordert die Errichtung überbetrieblicher Lehrwerkstätten mit Unterstützung des Landes im ganzen Bundesland, wobei man auch Firmen einbinden sollte: " Ich schlage vor, freie Kapazitäten, die in den Unternehmen Niederösterreichs vorhanden sind, für solche Lehrwerkstätten zu nutzen. Die Pläne liegen auf dem Tisch - mit Goodwill sollte es dem Land Niederösterreich gemeinsam mit dem Bund und dem AMS möglich sein, in jedem Viertel eine solche überbetriebliche Lehrwerkstätte zu realisieren. Diesen gemeinsamen Kraftakt sollte uns die Zukunft unserer Jugend wert sein!"

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