Erich Haider: Nationalbank gehört zu 100 % in die Öffentliche Hand

Banken und Private als Miteigentümer keine optimale Lösung

Linz (OTS) - Angesichts der internationalen Finanzkrise steigt die Bedeutung der Österreichischen Nationalbank als Instrument der Krisenbekämpfung noch weiter an. Die Nationalbank ist sowohl international als auch national der wichtigste Partner des Staates. "Die Österreichische Nationalbank gehört zu 100 % in die öffentliche Hand. Es ist keine optimale Lösung und gibt zu wenig Sicherheit, wenn Banken und Private Anteile an diesem so wichtigen Instrument des Staates halten. Die Sicherung unseres Finanzsystems ist, wie mittlerweile wieder allgemein anerkannt wird, nur durch den Staat möglich. Angesichts der Herausforderungen für die Banken in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise ist es daher sehr sinnvoll, wenn der Staat die Anteile der Privaten vollständig zurückkauft", weist Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, auf diese wichtige Frage hin.

Zur Zeit halten die Raiffeisen Zentralbank 8,73 %, die Wirtschaftskammer 8,33 %, die B & C - Beteiligungsholding 4,27 %, die Uniqa-VersicherungsAG 2,67 %, die Industriellenvereinigung 2 %, und die Raiffeisen Landesbank Kärnten 0,07 % der Anteile. Weitere Unternehmen halten 3,67 %. Der Mehrheitsanteil von 70,26 % ist bei der Republik Österreich. Diesen auf 100 % aufzustocken, wäre optimal, so Haider.

"Wenn der Finanzsektor und die Wirtschaft zur Sicherung der Arbeitsplätze Riesensummen vom Staat erhalten ist es geradezu logisch im Gegenzug die so wichtigen Anteile an der Nationalbank vollständig in die Öffentliche Hand zurück zu führen. Nur das gibt Sicherheit und schließt zusätzlich aus, dass diese Anteile je in ausländischem Besitz landen könnten", ist Erich Haider sicher.

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