Hofer: Geplante Neureglung der Netzgebühren benachteiligt heimische Erzeuger

Wien (OTS) - "Durch die geplante Neuregelung der
Strom-Netzgebühren werden die österreichischen Ökostromerzeuger in ihrer Existenz bedroht", zeigt sich der freiheitliche Energie- und Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer besorgt. "Denn in Zukunft sollen die inländischen Erzeuger massiv bei den Netzkosten mitbezahlen." Durch die Aufteilung der Netzgebühren auf Verbraucher und Erzeuger soll der Anschein einer Netzgebührensenkung für Verbraucher erweckt werden. "Zu befürchten ist jedoch, dass die Erzeuger ihre zusätzlichen Kosten erst wieder an die Endverbraucher weitergeben", so Hofer.

"Gerade die österreichischen Ökostromerzeuger sind besonders davon betroffen. Sie bekommen einen fixen Einspeisetarif und können die drohende Kostenlawine nicht weitergeben. Dadurch kommt es für sie zu einem Einbruch der Wirtschaftlichkeit", erläutert Hofer. Mit Ausnahme von Italien, wo ein wesentlich geringerer Beitrag geplant ist als in Österreich, sind Erzeuger aus unseren Nachbarländern von den Netzgebühren gänzlich ausgenommen.

"Dies bedeutet eine massive Benachteiligung der heimischen Stromerzeuger", kritisiert Hofer. "Es entsteht eine Situation, wo z.B. der Atomstromproduzent, der seinen Strom nach Österreich exportiert, keine Netzgebühren zahlen muss, der heimische Ökostromerzeuger hingegen schon. Ich habe daher einen Antrag im Nationalrat eingebracht, in der ich die Bundesregierung ersuche alles zu unternehmen, um eine Benachteiligung für heimische Erzeuger zu vermeiden", schließt Hofer.

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