"Universum" erzählt die Geschichte zweier Antilopenkitze

In "Kinder der Savanne" am 3. Februar um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Raubkatzen und Antilopen in den Savannen Afrikas sind natürliche Kontrahenten, die sich von ihren Instinkten leiten lassen - der eine von seinem Jagd-, der andere von seinem Fluchtinstinkt. Die "Universum"-Dokumentation "Kinder der Savanne" erzählt am Dienstag, dem 3. Februar 2009, um 20.15 Uhr in ORF 2 die Geschichte zweier Antilopenkitze - eines jungen Impalas, das sein Leben in lichten Akazienwäldern verbringen wird, und einer Thomsongazelle, die schon kurz nach ihrer Geburt gemeinsam mit den großen Herden über die Savannen Ostafrikas zieht. Sabine Holzer hat den Film von Alan Miller deutsch bearbeitet.

Die beiden "Kinder der Savanne" machen schon in ihren ersten Lebenstagen Bekanntschaft mit ihren Feinden - Großkatzen, Schakalen und Hyänen - und beide müssen so schnell wie möglich lernen, ihren Gegnern davonzusprinten, um zu überleben. Der Film erzählt eine Geschichte von Mut und Instinkt, Hoffnung und Verzweiflung - vor dem Hintergrund der Savannenlandschaft Ostafrikas.

Wie alle Antilopenkitze müssen auch die beiden "Hauptdarsteller" schon kurz nach der Geburt auf ihren eigenen Beinen stehen. Und sobald ihre Jungen kräftig genug sind, mit den erwachsenen Tieren Schritt zu halten, schließen sich die Muttertiere wieder ihren Herden an, denn nur in der Gemeinschaft finden sie Schutz vor Feinden. Beide Jungtiere haben gute Chancen, zu kräftigen und vielleicht dominanten Böcken heranzuwachsen, aber bis dahin ist es ein langer Weg.

Die Antilopen sind nicht nur eine bevorzugte Beute für Löwen und Geparde, in den Savannen Ostafrikas herrschen auch extrem raue Bedingungen. Bäche schwellen hier nach einem heftigen Guss ebenso schnell zu reißenden Strömen an wie das Land unter der sengenden Sonne ausdörren kann. Jeder noch so kleine Tümpel ist dann ein Treffpunkt für durstige Thomsongazellen. Sie können zwar nicht wissen, welche Gefahren in diesen Gewässern lauern, doch ihr Instinkt lässt sie zögern, von dem undurchsichtigen, schlammigen Wasser zu trinken. Aus gutem Grund: Afrikas gefürchtetste Räuber, die Nilkrokodile, haben sich schon hier versammelt. Sie scheinen genau zu wissen, welch reiche Beute sie nun machen werden.

Hier macht die heranwachsende Thomsongazelle erstmals Bekanntschaft mit den Panzerechsen, und schließlich bleibt es auch ihr nicht erspart, auf der Wanderschaft über die Savanne reißende Flüsse zu durchqueren. Während die Thomsongazelle nach der sichersten Stelle sucht, um ans andere Ufer zu gelangen, triumphiert der Impalabock im Schatten der Akazien erstmals über rivalisierende Männchen und sichert sich seinen eigenen Harem.

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