Vilimsky verurteilt linksextreme Gewalttaten bei Demo gegen WKR-Ball - FPÖ für 150 Euro Bonus für eingesetzte Beamte

Schmiedt: Zaghaftes Vorgehen der Einsatzführung kostete viele Polizisten ihre Gesundheit

Wien (OTS) - FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky und AUF-Exekutive Personalvertreter Albert Schmiedt verurteilten heute die schweren Gewalttaten durch einen entfesselten linksextremen Mob bei der gestrigen Demonstration gegen den friedlichen WKR-Ball. Gleichzeitig forderten sie eine zusätzliche Bonuszahlung in der Höhe von 150 Euro für die gestern eingesetzten Polizeibeamten.

Gegen 20.45 Uhr kam es zu schweren Ausschreitungen seitens der linken Demonstranten, als diese die Tore zur Hofburg stürmen wollten, berichtete Vilimsky. Die dort eingesetzten Polizisten wurden mit Eiern, Farbbeutel, Flaschen, faustgroßen Steinen, Steinschleudern mit Metallkugeln und brennenden Holzstücken beworfen. Zuvor wurden nämlich am Ring vor der Hofburg mehrere Lagerfeuer angezündet.

Zwischen 25 und 30 Exekutivbeamte wurden teilweise schwer verletzt, zeigte sich Vilimsky betroffen. Bei den Verletzungen handelte es sich um gebrochene Zehen und Kapseleinrisse im Schultergelenk. Ein Polizist klemmte sich die Finger beim Ansturm der Demonstranten in dem schweren Tor der Hofburg ein, wobei zwei Finger gebrochen wurden.

Obwohl die Einsatzoffiziere vor Ort mehrmals die Räumung und Auflösung forderten, blieb die Entscheindung knapp eine Stunde aus. Dabei wurden immer mehr Polizisten durch Wurfgeschosse verletzt, so Vilimsky. Der Behördenvertreter vor Ort durfte nicht entscheiden, sondern musste immer mit dem Einsatzstab in der Direktion Rücksprache halten, der nicht räumen lassen wollte. Als die Demonstranten auf den Platz zwischen den beiden Museen abgedrängt und von der Wega umstellt worden waren, wurde mit Identitätsfeststellungen begonnen. Plötzlich kam vom Einsatzstab der Auftrag, mit den Identitätsfeststellungen aufzuhören und die Demonstranten Richtung 2er Linie abziehen zu lassen.

"Unsere Polizisten kommen sich immer mehr vor wie Lämmer, die man zur Schlachtbank führt", kritisierte Vilimsky. "Nicht nur müssen wegen der gewaltbereiten linksextremen Demo-Szene Überstunden leisten und ihre karge Freizeit opfern, nein, sie müssen sich auch noch mit Steinen bewerfen und verletzen lassen." Vilimsky kündigte in diesem Zusammenhang auch eine parlamentarische Anfrage an. "Die Exekutive hat unsere volle Unterstützung!"

AUF-Personalvertreter Schmiedt kritisierte, dass das zaghafte Vorgehen durch die Polizeiführung viele Polizisten gestern ihre Gesundheit gekostet habe. Durch rasches Einschreiten gegen die linken Demonstranten hätten viele Verletzungen verhindert werden können.

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