BZÖ-Strutz: Schulbuch-Skandal - Schakfeh muss zurücktreten

Märtyrerbild des Herrn Schakfeh mit Gewehr und Handgranaten

Wien (OTS) - Das BZÖ fordert den sofortigen Rücktritt des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Anas Schakfeh und die Durchleuchtung der Islamischen Glaubengemeinschaft durch das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung angesichts des heute bekannt gewordenen Skandals rund um die IGGiÖ. Das Nachrichtenmagazin Profil berichtet in seiner morgigen Ausgabe von einem von Schakfeh persönlich bearbeitetem Schulbuch. Darauf wird ein "Märtyrer" gezeigt, der gerade am Schlachtfeld stirbt. Bildlegende: "Ein Muslim, der auf dem Weg Allahs und zur Verteidigung der Heimat stirbt, ist ein Märtyrer (Sahid). Er wird von Allah mit dem Paradies belohnt, wie Allah es im Koran versprochen hat." Dabei gehe es um die Geschichte der Belagerung von Medina "und wie die ersten verfolgten Muslime starben - als Märtyrer, wie auch die ersten Christen", erläuterte Schakfeh. Auf dem Bild trägt der Soldat ein Gewehr und Handgranaten. "Ein Präsident einer österreichischen Glaubensgemeinschaft dessen Religionsbild ein Märtyrer mit Gewehr und Handgranaten ist, muss sofort zurücktreten. Wir brauchen keine islamischen Religionskrieger in Österreich und schon gar nicht an unseren Schulen und in Schulbüchern" so BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz.

Auch das heutige Geständnis Schakfehs im Mittagsjournal des ORF, dass ein bekannter radikaler Islamist, ein Mitglied einer extremistischen Islampartei, zuerst als Schulkoordinator und jetzt trotz Unregelmäßigkeiten, als Lehrer arbeitet, zeuge davon, dass der sich bisher so gemäßigt gebende Schakfeh offensichtlich ein Wolf im Schafspelz sei und sich unter dem Deckmantel der Glaubensgemeinschaft islamistische Extremisten tummeln. Strutz bezweifelte auch den Vertretungsanspruch der IGGiÖ, da von über 400.000 Moslems in Österreich anscheinend nur ein bis zwei Prozent Mitglieder der Glaubensgemeinschaft seien. Wahlen seien verzögert und verschleppt worden, keinerlei Wählerregister würden aufliegen, wie Schakfeh heute selbst zugeben musste und in österreichischen von Schakfeh bearbeiteten Schulbüchern wird das Märtyrertum gepriesen. "Wie lange wird die Bundesregierung diesem Treiben von islamischen Extremisten noch untätig zusehen. Muss es erst wirkliche Märtyrer in Österreich geben, bevor Faymann und Pröll handeln. Das BZÖ fordert die völlige Durchleuchtung der IGGiÖ und wenn sich dort wie zu erwarten extremistische Umtriebe auftun, das Verbot der IGGiÖ und die Umsetzung eines neuen Islamgesetzes", so Strutz.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004