Cartellverband verteidigt Religionsfreiheit gegen Attacken von vielen Seiten

Österreichischer Cartellverband (ÖCV) stellt sich aber gegen einen Missbrauch der Religionsfreiheit, wie er im islamischen Religionsunterricht geschehen könnte.

Wien (OTS) - Immer wieder suchen kleine Gruppen das große Sprachrohr der Öffentlichkeit, um anti-religiöse Ressentiments zu schüren. Kürzlich wurde eine steirische Politikerin in diesem Zusammenhang wegen Verhetzung nicht rechtskräftig verurteilt. Zuletzt wurde Religion von einer überschaubaren Schar politisierter Schülerinnen und Schüler brutal angegriffen.

Lukas Mandl, Gesellschaftspolitischer Sprecher des ÖCV, nimmt zu den jüngsten Entwicklungen Stellung: "Sowohl der Antisemitismus, der in den Tagen der Gaza-Kämpfe aufgeflammt ist, als auch die Verhetzung gegen Muslime durch die steirische Politikerin, als auch die Attacken gegen christliche Ethik und Moral sind im gesamtgesellschaftlichen Interesse zurückzuweisen!"

"Wer Religionen aus einer Gesellschaft verdrängen will, der führt etwas Gefährliches und Totalitäres im Schilde. Religion macht Menschen frei von weltlichen Zwängen und hilft dabei, auf Mitmenschen positiv zuzugehen, weil auch sie Gottes Kinder sind. Wer Religion aus den Schulen verdrängt, raubt jungen Menschen eine Chance auf freie Entfaltung", warnt Mandl.

Es sei ein Warnsignal, wenn Politik die Religionsfreiheit antaste. Es sei aber auch gefährlich, wenn Religionsfreiheit für politische Agitation gegen die Republik missbraucht werde. "Wenn das im islamischen Religionsunterricht passiert, muss es unterbunden werden. Das ist man auch jenen Musliminnen und Muslimen schuldig, die österreichische Bürgerinnen und Bürger sind, die Staat und Gesellschaft voll respektieren", betont Mandl.

Schließlich beruhe das Zusammenleben in Österreich auf essentiellen Werten wie jenen der Demokratie, der Freiheit, der Rechtsstaatlichkeit und der Gleichberechtigung. Diese Wertebasis resultiere nicht zuletzt aus religiöser Inspiration. "Wer hier lebt und seinen Kindern eine Entfaltung in diesem Land wünscht, muss sich auf die hier gelebten Werte einlassen und sie berücksichtigen", so Mandl.

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