Kernstock/Gorth: Bevölkerung muss bei der Planung der Umfahrung Traismauer eingebunden werden

Neubewertung der Trassenführung ist Sieg der Vernunft

St. Pölten (SPI) - "Es hat die Vernunft gesiegt", so kommentiert der St. Pöltner SPNÖ-LAbg. Otto Kernstock die heute beschlossene Neubewertung der geplanten Umfahrung LB43 (Traismauer). Als Anbindung des südwestlichen Tullner Feldes an die S33 und als Verbindung des Kremser Raumes an die nie verwirklichte Perschlingtal-Schnellstraße war die Umfahrung Traismauer bereits seit fast 40 Jahren ein strittiges Thema. Zuletzt verdichteten sich immer mehr die Anzeichen, dass die Umfahrung ohne neuerliche Bewertung auf der Grundlage alter Pläne aus den 1970er Jahren realisiert werden sollte.

Mit dem Näherrücken der Inbetriebnahme der neuen Donaubrücke Traismauer 2010 und der Fertigstellung des Autobahnringes um Wien erhielt dieses Straßenvorhaben einen neuen Schub. "Die projektierte bzw. veraltete Streckenführung entspricht de facto einer zweiten Schnellstraße und reicht teilweise weniger als hundert Meter an verbautes Wohngebiet heran. Die alte Trasse führt zudem durch den Naherholdungsraum der Traisen- und Donauauen und durch das Gelände des Saurierparks", betont der Traismauer Bürgermeister, Mag. Johann Gorth.

"Es geht hier um eine inhaltliche, zeitliche und örtliche Neubeurteilung der alten Trasse im Sinne der betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der Stadtgemeinde Traismauer. Umso wichtiger ist jetzt die breite Einbindung der Bevölkerung in das neu zu planende Straßenbauprojekt", fordern Kernstock und Gorth unisono. (Schluss) ha

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