• 30.01.2009, 09:37:34
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Allianz warnt: Iglus auf Rädern sind rollende Zeitbomben

Wien (OTS) - Ganz Österreich versinkt im Schnee. Dies begünstigt
auf den Straßen ein jährlich wiederkehrendes, gefährliches Phänomen:
"Kehrmuffel" in Iglus auf Rädern. Denn viele Lenker sind zu bequem,
ihre Autodächer und Motorhauben vom Schnee zu befreien - und
riskieren damit Menschenleben. Neben den Gefahren für die
Verkehrssicherheit drohen hohe Strafen und der Verlust des
Versicherungsschutzes, gibt die Allianz zu bedenken.

"Autofahrer sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihr Fahrzeug vor
Fahrtantritt komplett von Eis und Schnee zu befreien - andernfalls
riskieren sie hohe Strafen, ihren Versicherungsschutz und im
schlimmsten Fall sogar Menschleben", erklärt Ing. Gerhard Bernard,
Schaden-Experte der Allianz.

"Kehrmuffel" gefährden Verkehrsteilnehmer und sich selbst

Zugegeben: Es ist etwas lästig, morgens seinen eingeschneiten
Wagen von der weißen Pracht zu befreien. Grund genug für viele
Autofahrer, sich nicht die Zeit zu nehmen, um Eis und Schnee
vollständig vom Fahrzeug zu entfernen - mit möglicherweise fatalen
Folgen. Diese Bequemlichkeit gefährdet nicht nur die eigene, sondern
auch die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer: Löst sich die
winterlichte Dachlast während der Fahrt, kann der nachfolgende
Autofahrer ins Schleudern geraten bzw. dem nachfolgenden Autofahrer
die Sicht genommen werden. Gefriert Schnee zu Eis, wird es besonders
gefährlich: Denn Eisplatten, die sich bei höheren Geschwindigkeiten
selbstständig machen, können mit einer gewaltigen Wucht in die
Frontscheibe des nachfolgenden Kfz donnern. In diesem Zusammenhang
besonders gefürchtet sind Lkw: Auf den riesigen Dachflächen und
Planen ticken oft besonders brisante Zeitbomben, die nur darauf
warten, von einer Windböe oder Fahrbahn-Unebenheit "gezündet" zu
werden. "Dann kann es für die nachfolgenden Autofahrer
lebensgefährlich werden", warnt Bernard. Um auf Nummer sicher zu
gehen, empfiehlt der Allianz Experte einen ausreichend großen
Sicherheitsabstand.

Versicherungsschutz steht auf dem Spiel, mögliche strafrechtliche
Konsequenzen

Neben der allgemeinen Verkehrssicherheit ist auch der individuelle
Versicherungsschutz in der Kaskoversicherung in Gefahr, gibt Bernard
zu bedenken: "Die Haftpflichtversicherung übernimmt zwar die Kosten
für Schadenersatzansprüche von geschädigten Dritten. Aber bei
Personenschäden ist auch mit strafrechtlichen Konsequenzen zu
rechnen", erklärt Bernard. Die Strafen können empfindlich hoch
ausfallen. Wird bei einem Unfall das eigene Fahrzeug beschädigt - zum
Beispiel, weil die Sicht durch Eis oder Schnee beeinträchtigt war -,
steht der eigene Kasko-Versicherungsschutz auf dem Spiel.

Neben der Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern riskieren die
Kehrmuffel ihre eigene Sicherheit: Bei einer stärkeren Bremsung kann
die Schneeladung auf die eigene Windschutzscheibe rutschen. Die
Folge: Man ist im Blindflug unterwegs. Ebenso, wenn man vor
Fahrtantritt nur ein "Guckloch" auf der Fahrerseite freimacht. "Iglus
auf Rädern sind rollende Zeitbomben. Nicht nur aus Sicherheitsgründen
ist es ein Muss, diese vor Fahrtantritt zu entschärfen", so Bernard.

Rückfragehinweis:

Dr. Marita Roloff
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105
   1130 Wien
   Tel: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.allianz.at

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