Tauß/Tuncel: Religionsunterricht raus der Schule

Fanatische Haltung der islamistischen LehrerInnen gefährlich

Wien (SK) - "Religionsunterricht hat in der Schule nichts
verloren", reagierten die Bundesvorsitzende der JG Tina Tauß und die JG-Integrationssprecherin Tülay Tuncel auf die Studie über die Haltung islamischer ReligionslehrerInnen zu Demokratie und Menschenrechten. "Die Junge Generation fordert schon lange Religionsunterricht durch ein Unterrichtsfach zu ersetzen in dem Ethik, interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösungskompetenzen vermittelt werden und ein offenes und kritisches Denken gefördert wird", betonen Tauß und Tuncel weiters. ****

Dass laut Studie 22,6 Prozent der islamischen LehrerInnen eine "fanatische Haltung" einnehmen, sei unverantwortlich, so Tuncel, es gelte umso mehr, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken. Jungen Menschen mit Migrationshintergrund im Religionsunterricht das Gefühl der "Nicht-Zugehörigkeit" zu vermitteln, sei fatal. "Vielmehr muss man Möglichkeiten schaffen, damit sie sich auf allen Ebenen der österreichischen Gesellschaft integrieren können", erklärte Tuncel.

"Religionsfreiheit ist wichtig, jedoch darf das nicht bedeuten, Kindern und Jugendlichen eine bestimmte Meinung aufzuzwingen. Das gilt gleichermaßen für alle Religionen", so Tauß weiters. "Wichtig ist es, hier eine differenzierte Diskussion zu führen, anstatt Ängste zu schüren und zu polarisieren, wie das von einigen getan wird."(Schluss) df

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