VP-Stiftner: Gaskrise zur Energietrendwende in Wien nutzen

Wien (VP-Klub) - "Wien ist das Bundesland, das am meisten von
Erdgas abhängig ist", betonte heute ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner im Rahmen der Dringlichen Anfrage im Wiener Gemeinderat.

Insgesamt 2/3 aller Wiener Haushalte seien bei der Beheizung indirekt und direkt von Gas abhängig. Angesichts der weltpolitischen Energiesituation stellt dies ein hohes Risikopotential für die Energieversorgung der Wienerinnen und Wiener dar. Es sei daher schon längst an der Zeit, dass die Energiepolitik dieser Stadt verstärkt in Richtung Erneuerbarer Energien verlagert werde. Dies sei die einzige Möglichkeit, aus der Gasabhängigkeit heraus zu kommen.

Statt dass die Stadtregierung schon lange versucht hätte, aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weg zu kommen, basiert die Stromerzeugung in Wien zu 3/4 auf nichtregenerierbaren Energieträgern. Stiftner empfahl die Umsetzung der ’10-10-5’ Formel, die zu einer 25prozentigen Energieeinsparung führen könnte. "10 Prozent Energieeinsprung könnten durch den Einsatz von Erneuerbaren Energieträgern, 10 Prozent durch Energieeffizienzmaßnahmen und 5 Prozent durch einen Bewusstseinswandel bei den Konsumenten erzielt werden", meinte der ÖVP-Umweltsprecher und abschließend: "Wenn es nicht gelingt, eine solche Trendwende zu schaffen, könnte die nächste Gaskrise wirklich dazu führen, dass in Wien die Heizungen kalt bleiben und die Lichter ausgehen."

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