VRVis-Symposium - Visual Computing Trends 2009

Mehr als 250 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft im TechGate Vienna

Wien (OTS) - Am 28. Jänner 2009 fand im TechGate Vienna erstmalig das vom Wiener Forschungszentrum VRVis (Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH) ins Leben gerufene Symposium "Visual Computing Trends" statt. Mehr als 250 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, nahmen die Gelegenheit wahr, erstmalig in Österreich mit den renommiertesten Experten kommende Trends im Bereich Visual Computing zu diskutieren.

VRVis-Symposium künftig als regelmäßiger Event

"Als VRVis ist es uns eine große Freude, dass wir so hochrangige Experten für unsere Veranstaltung hier im TechGate begrüßen durften. Wir wollen mit diesem Symposium einen Überblick über zukünftige Entwicklungen im Bereich Visual Computing geben. Dass so viele Forscherinnen und Forscher und Unternehmen aus dem In- und Ausland die Möglichkeit des Dialoges genutzt haben, hat uns darin bestärkt, dieses VRVis-Sympoium auch in Zukunft regelmäßig abzuhalten", so VRVis-Geschäftsführer DI Georg Stonawski.

Visual Computing - die Trends

Visual Computing ist jener Wissenszweig der Computerwissenschaften, der sich mit dem Umgang von visuellen Informationen beschäftigt, wie z. B.: Bilder und Bildsequenzen in einem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang. Visual Computing hat sich aus der methodischen Verschmelzung von Bildaufbereitung, Computervision, Computergrafik und Visualisierung entwickelt und ist zum Innovationstreiber der gesamten Branche geworden.

Es referierten und diskutierten:
Prof. Dr. Horst Bischof (TU Graz)
zum Thema "Zukunft von Computer Vision"

Prof. Dr. Thomas Ertl (Universität Stuttgart)
über "The Future of Scientific Visualization"

Prof. Dr. Steven Feiner (Columbia University)
über "The Future of Augmented and Virtual Reality"

Dr. David Luebke (NVidia Corp.)
zum Thema "The Future of Graphics Hardware"

Prof. Dr. Werner Purgathofer (VRVis, TU Wien,)
Podiumsleiter

Die Trends: explodierendes Datenvolumen, permanente Hardware-Innovation, laufende Simplifizierung der Methoden und zunehmende Konvergenz der Forschungsdisziplinen

Als eine der wichtigsten Herausforderungen von Visual Computing benannten die Experten den Umgang mit immer größer und komplexer werdenden Datenmengen. Im Internet seien mehr als 3 Milliarden Images verfügbar, 20 Prozent des gesamten Internet-Traffic macht mittlerweile der Zugriff auf Youtube aus - es werde immer stärker darum gehen, diese Datenflut sinnvoll und systematisch einzusetzen, so der Computer-Vision-Experte Dr. Bischof. Die Entwicklung der Hardware wird sich auch künftig rasant weiterentwickeln. Außerdem werde die Grafik immer flexibler und auch die Grafikpipelines selbst leichter programmierbar, so David Luebke, Experte des GPU-Marktführers NVidia.

Wien als Visual-Computing Zentrum

"Wir hoffen mit dieser qualitativ hochstehenden Veranstaltung gezeigt zu haben, dass Wien mittlerweile zu einem angesehenen internationalen Dreh- und Angelpunkt im Bereich Visual Computing aufgestiegen ist" beurteilt der wissenschaftliche Leiter des VRVis, Prof. Dr. Werner Purgathofer das Symposium überaus positiv. Wien sei mittlerweile ein IKT-Standort mit großer Reputation geworden, das zeige auch der Zuspruch zu dieser Veranstaltung deutlich, so VRVis-Geschäftsführer Stonawski abschließend.

Diese Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Österreichische Computer Gesellschaft (OCG), der TU-Wien und Eurographics organisiert; mit Unterstützung der ZIT Zentrum für Innovation und Technologie GmbH und einer FIT - IT Visual Computing Förderung durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) und das BMVIT - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

VRVis - Fast Facts

VRVis ist Österreichs führendes Forschungs- und Entwicklungsunternehmen auf den Gebieten der Virtual Reality und Visualisierung und wesentlicher Part von Europas zweitgrößter Forschungsgruppe im Bereich Computergrafik (gemeinsam mit dem Institut für Computergraphik an der TU Wien und der Akademie der Wissenschaften).

VRVis versteht sich als Brücke zwischen Forschung und Industrie und bietet sowohl Auftragsforschung als auch Entwicklung von Produkten an. Die Forschungstätigkeit von VRVis umfasst neben der Grundlagen- vor allem angewandte Forschung und bietet somit tatsächlich Forschung am Puls der Wirtschaft. Das VRVis beschäftigt derzeit rund 50 ForscherInnen und ist aktiver Partner der Forschungsinitiativen des Bundes und der Stadt Wien.

Rückfragen & Kontakt:

VRVis
Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs GmbH
Mag. Georg Rothwangl (Innovation Manager / PR)
Tel.: +43(1)20501 30105
rothwangl@vrvis.at
www.vrvis.at

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