LH Dörfler: Bund muss gegen radikale Islam-Lehrer endlich aktiv werden

Mitsprache und Kontrolle sind unbedingt notwendig - Religionsgesetz ändern

Klagenfurt (OTS) - Wenn jeder fünfte muslimische Lehrer die Demokratie ablehnt, so sei dies mehr als ein Alarmsignal. "Das ist ein dringender Auftrag an die Bundesregierung, doch endlich Konsequenzen zu ziehen und die notwendigen rechtlichen Änderungen beim Religionsunterrichtsgesetz vorzunehmen", forderte heute, Donnerstag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass Landeshauptmann Jörg Haider bereits diese Warnung und Forderung erhoben habe. Wenn die Republik zahle, müsse sie auch mitbestimmen können, wer unterrichten dürfe und wer nicht, verlangt Dörfler. Der Steuerzahler zahle, also seien Mitsprache bei der Zulassung und Kontrolle von Seiten des Staates unbedingt notwendig. Es gehe nicht an, dass Hassprediger von den Religionsgemeinschaften in die Schulen importiert würden, die sich um die Demokratie und ihre Werte überhaupt nicht zu kümmern scheinen. Jene Lehrer, die mit der österreichischen Rechts- und Werteordnung nicht konform gehen wollen oder können, sollten nicht unterrichten dürfen, betont Dörfler. Die Bundesregierung habe Handlungsbedarf und müsse ihre Laissez-Faire-Politik gegenüber radikal-fundamentalistischen Lehrern mit extremen und auch menschenverachtenden Positionen raschest beenden. "Es geht um Demokratie und Menschenrechte, um unsere Rechts-und Gesellschaftsordnung und um Sicherheit, die nicht zerstört werden dürfen", so der Landeshauptmann.

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