Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): SWV Wien-Präsident Strobl begrüßt Wiener Banken-Aktionswoche für KMU

Initiative von Vize-Bürgermeisterin Brauner trifft punktgenau die Bedürfnisse der Selbstständigen

Wien (OTS) - Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Renate Brauner kündigte heute eine Banken-Aktionswoche für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) in Wien an. Ziel von Vize-Bürgermeisterin Brauner ist es, die Bedürfnisse der KMU in den Mittelpunkt der Beratungen zu stellen. In ausgewählten Filialen der teilnehmenden Banken stehen ExpertInnen gemeinsam mit BeraterInnen aus den Förderinstitutionen WWFF und aws für alle Fragen zum Thema Unternehmensfinanzierung und zu öffentlichen Förderungen zur Verfügung. "Vize-Bürgermeisterin Brauner trifft damit punktgenau die Bedürfnisse der Selbstständigen, denn beim Thema 'Finanzierung und Kredite' drückt den KMU besonders der Schuh ", so LAbg. Fritz Strobl, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien.

Die Prognosen für die Wirtschaftslage 2009 schauen mehr als düster aus: Die EU-Kommission rechnet mit einem Rückgang des BIP von knapp 2 %. Es besteht die große Gefahr, dass viele KMU und auch Einpersonenunternehmen die Wirtschaftskrise nicht überleben werden. "Wenn ein Großbetrieb schließen muss oder Kurzarbeit veranlasst, steht es in den Medien, wenn täglich mehr und mehr KMU zusperren, geht das in der breiten Öffentlichkeit unter. Dabei sind es vor allem die KMU, die für Beschäftigung sorgen, die Lehrlinge ausbilden und die am meisten zur Wertschöpfung beitragen. Ich freue mich daher sehr, dass die Stadt Wien durch die Banken-Aktion die Partnerschaft mit den KMU weiter stärkt und die Wiener Betriebe unterstützt", betont Strobl.

An unmittelbaren Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Kreditvergabe für die Betriebe am spürbarsten. "Hier gibt es viel aufzuholen. Die Banken müssen endlich aufhören, auch Kredite unter 1. Million Euro gemäß den BASEL II-Kriterien zu behandeln. Die Anwendung der BASEL II-Kriterien für Kleinstkredite ist die schlechteste Maßnahme gegen die Wirtschaftskrise überhaupt", so Strobl und weiter "aus meiner Sicht müssen auch die von der Bundesregierung beschlossenen Haftungen (angesiedelt bei der aws) so rasch wie möglich umgesetzt werden; und das vorzugsweise unkompliziert am Bankschalter wie einst bei den Bürgeskrediten. Die Banken-Aktionswoche der Stadt Wien ist ein erster Schritt dafür in die richtige Richtung!"

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Marion Enzi
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband
Mariahilfer Straße 32/1, 1070 Wien
Tel.: +43(1)5224766-12, Fax: +43(1)5262352
Mobil: +43(0)664-8304337
marion.enzi@wirtschaftsverband.at
www.wirtschaftsverband.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WVW0001