Wiener Gemeinderat (3)

Fortsetzung Aktuelle Stunde zum Thema "Statt Qualitätsverbesserung - Tariferhöhung bei den Wiener Linien?"

Wien (OTS) - GR Dr. Helmut Günther (FPÖ) fragte sich, ob wirklich alle BenützerInnen der öffentlichen Verkehrsmitteln mit den Wiener Linien zufrieden seien. Er befürchte Tariferhöhungen und kritisierte zugesperrte Toiletten in den U-Bahn-Stationen. Günther sprach sich für konsequente Fahrscheinkontrollen und valorisierte Ticketpreise aus.

GRin. Ingrid Puller (Grüne) hoffe, dass es zu keinen Tariferhöhungen der Wiener Linien kommen werden. Sie hielt fest, dass es auch etliche unzufriedene KundInnen gebe, da es an Qualität mangle. Öffentliche Verkehrsmitteln seien oft überfüllt und die Intervalle zu lang.

Für GR DI Roman Stiftner (ÖVP) sei eines der größten Probleme der tägliche Verkehrsstau. Der Stadt gelinge es nicht, die Bevölkerung zum Umstieg auf die Wiener Linien zu bewegen, da es an attraktiven Angeboten mangle. Auch er befürchtete Fahrpreiserhöhungen.

GRin. Mag. Nicole Krotsch (SPÖ) bekräftigte, dass keine Tariferhöhungen geplant seien. Ein Drittel aller Wege würden in Wien mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Die Stadt sei damit international vorbildlich. Auch die Zufriedenheit der KundInnen sei sehr hoch, weitere Verbesserungen seien geplant. Damit endete die aktuelle Stunde.

Subventionen für Sportverbände

GR Anton Mahdalik (FPÖ) kündigte seine Zustimmung zu Förderungsmitteln in einer Gesamthöhe von 72.000 Euro für verschiedene Sportverbände an. Er sorge sich allerdings um die Zukunft des Eishockey-Clubs "Vienna Capitals". Diese würden dringend eine neue Halle benötigen. In diesem Zusammenhang forderte er eine Aufstockung der Schultz-Halle, um den Standort Donaustadt zu erhalten. Insgesamt würden jedoch in Wien Sporteisflächen fehlen.

StR. David Ellensohn (Grüne) kündigte ebenfalls seine Zustimmung zum vorliegenden Geschäftsstück an. Er forderte die Errichtung einer Mehrzweckhalle. Der Standort Hauptbahnhof erscheine ihm plausibel. Er kritisierte, das Wien die einzige europäische Großstadt ohne entsprechender Sporthalle sei. Das Sportbudget der Stadt Wien sei im Bundesländervergleich zu niedrig, bemängelte Ellensohn.

GRin. Mag. Ines Anger-Koch (ÖVP) hielt fest, dass die ÖVP schon lange ein Sportkonzept und eine Mehrzweckhalle für Wien fordere. Die Halle solle für 15.000 BesucherInnen geeignet sein. Eine Sprungschanze lehne sie allerdings ab. Jugendliche und Kinder sollten mehr für Sport begeistert werden. Das sei auch für das Gesundheitssystem wichtig. (Forts.) cwk/bom

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