Mölzer: EU muss sich in Davos Verbündete für Neuordnung des internationalen Finanzsystems suchen

Auch wenn Weltwirtschaftsforum keine Beschlüsse fassen kann, so ist es wichtiges Dialogforum - Strenge Regeln für Finanzsystem dürfen nicht an Widerstand der USA scheitern

Wien (OTS) - Die Vertreter der EU und der EU-Mitgliedstaaten, die
am Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz teilnehmen, müssten die Chance nutzen um die anderen Teilnehmer von der Neuordnung des Weltfinanzsystems zu überzeugen, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Der Finanzkapitalismus angelsächsischer Prägung ist an der Profitgier des internationalen Spekulantentums gescheitert und hat Europa in eine tiefe Rezession gestürzt. Daher muss es jedem klar sein, dass es nicht mehr so weitergehen kann wie bisher", fügte Mölzer hinzu.

Auch wenn das Weltwirtschaftsforum keine bindenden Beschlüsse fassen kann, so gelte es für die EU, die Möglichkeiten zu nutzen, die dieses Forum biete, betonte der freiheitliche EU-Mandatar. "Die EU muss sich, was die Neuordnung des internationalen Finanzsystems betrifft, Verbündete suchen, beispielsweise Russland oder China. Denn Washington wird an einer Änderung des Status quo nur wenig Interesse haben. Und nur so kann gewährleistet werden, dass die notwendigen strengeren Regeln für das internationale Finanzsystem nicht am Widerstand der USA scheitern", schloss Mölzer.

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