Wiener Linien - SP-Krotsch: "Investitionen in Qualität und Ausbau sichern 26.000 zusätzliche Arbeitsplätze!"

Wien (SPW-K) - "Wien ist in Europa die einzige Metropole, wo mehr Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren als mit dem privaten Auto", sagte heute die Wiener Gemeinderätin Mag. Nicole Krotsch im Rahmen der Aktuellen Stunde zum Thema "Wiener Linien" im Wiener Gemeinderat. "Konkret werden mehr als ein Drittel aller Wege - ca. 35 Prozent - mit den Wiener Linien zurückgelegt!"

"Noch nie waren so viel Menschen mit den Wiener Linien unterwegs:
Dieser Erfolg ist zu einem Großteil auf die Attraktivität der U-Bahn zurückzuführen, denn rund 60 Prozent der Fahrgäste haben im vergangenen Jahr die U-Bahn benutzt", unterstrich Krotsch. "Mittlerweile ist das Wiener U-Bahn-Netz fast 70 Kilometer lang und umfasst 95 Stationen. Am Ende der 3. Ausbauphase wird das U-Bahn-Netz auf 74,6 Kilometer anwachsen. Das ehrgeizige Ziel, die magische Grenze von jährlich 800 Millionen Fahrgästen zu erreichen, wurde letztes Jahr geschafft!"

Mit Fertigstellung der 4. Ausbauphase der U-Bahn werde das Wiener U-Bahn Netz im Jahr 2019 beinahe eine Betriebslänge von beinahe 90 Kilometer haben. "116 barrierefreie Stationen stehen dann den KundInnen der Wiener Linien zur Verfügung, dichte Siedlungsgebiete aber auch zukünftige Stadtentwicklungsgebiete werden damit erschlossen", sagte Krotsch. "Hier und heute den Wiener Linien eine Qualitätsverbesserung abzusprechen - angesichts dieser Erweiterung des U-Bahn-Netzes - ist wohl mehr als absurd!"

Alle Anstrengungen seien darauf gerichtet, die Fahrgäste noch schneller und komfortabler an ihr Ziel zu bringen. "Erst kürzlich konnte Vizebürgermeisterin Renate Brauner die letzte alte U6-Garnitur mit Stufen bei den Einstiegen verabschieden. Der nunmehr vollständige Niederflur-Betrieb auf der U6 bringt den Wienerinnen und Wienern noch mehr Komfort!" sagte Krotsch. "Die neuesten Fahrzeuge sind unter anderem auch mit Klima- und Videoüberwachungsanlagen ausgestattet. Der Innenraum der neuen U6-Garnituren zeichnet sich durch eine sehbehindertengerechte Farbgebung aus. Die neuen Kunststoffsitze haben klare Vorteile in Bezug auf Hygiene und Vandalismus. All dies sind weitere klare Verbesserungen!" Weiteres gebe es auch bei den Wegzeiten Optimierungen: "Die neuen Züge erreichen im Gegensatz zu den klassischen U6-Garnituren eine Höchstgeschwindigkeit von 80 statt 60 km/h, die nun auf den Abschnitten Siebenhirten -Philadelphiabrücke und Spittelau - Floridsdorf auch planmäßig erreicht wird. Die Gesamtstrecke legt die U6 damit schneller zurück als bisher!"

Die Entwicklung dieser Fahrzeuge bei Bombardier in Wien und der Ausbau der U-Bahn sei außerdem ein wichtiger Faktor für die Wiener Wirtschaft, "der das Wachstum fördert und Arbeitsplätze schafft und sichert!" sagte Krotsch. "Für den U-Bahn-Neubau investieren die Wiener Linien bis 2013 rund 1,4 Milliarden Euro. Allein durch den Ausbau der U-Bahn in den kommenden 5 Jahren sichern die Wiener Stadtwerke rund 26.000 zusätzliche Arbeitsplätze!" (Schluss)

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