AK - Gegen den rechtsextremen WKR Ball: Antifaschistische Demonstration von Repression betroffen

Wien (OTS) - Die Organisator_innen des antifaschistischen Bündnisses "AK-Gegen den rechtsextremen WKR Ball", sehen die Durchführung der politischen Kundgebung am 30.01.09 bedroht. Die Demonstration richtet sich gegen den Ball des Wiener Korporationsrings (WKR), an dem sich mutmaßlich europäische Rechtsextreme, schlagende Burschenschafter und FPÖ Politiker_innen vernetzen.

"Es ist unverständlich, warum die Demonstration mit massiven Auflagen und Einschränkungen belegt wird, während antidemokratisch ausgerichtete Burschenschaften wie die Olympia und Teutonia, unhinterfragt auftreten können", so Rebecca Raubein für den "AK Gegen den rechtsextremen WKR Ball".

Zur Demonstration werden mehrere Hundert Teilnehmer_innen erwartet. Die Demonstrant_innen dürfen aber nicht wie angemeldet zum Michaelaplatz gehen, da sich dieser zu nah an einer eilends errichteten Schutzzone befindet. "Dabei ist fraglich wen es zu beschützen gilt", meint Raubein dazu, schließlich würde sie "davon ausgehen, dass beim WKR Ball Personen anwesend sind, die ich eher als eine Bedrohung für die Verfassungsrechte von Freiheit und Gleichheit, einschätzen würde". Die Demonstration wird im vornherein kriminalisiert und als gewalttätig denunziert.

Die Oraganisator_innen fordern daher eine Uneingeschränkte Umsetzung der Versammlungsfreiheit. "Die in Österreich ein höheres Rechtsgut darstellt, als das Recht auf eine ungestörte Party", so Raubein abschliessend.

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AK- Gegen den rechtsextremen WKR Ball
Rebecca Raubein
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mailto: nowkr@riseup.net
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