Wirtschaftskrise stärkt Bildungshunger

Klagenfurt (OTS) - WIFI-Bildungsstatistik 2008 belegt Boom bei der Berufsreifeprüfung: Teilnehmer erwarten sich bessere Berufschancen oder wollen auf die Uni oder FH. Geschäftsführer Görgei: "Der Wettbewerb wird härter."

Schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt steigern die Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung: Das ist das Ergebnis der aktuellen WIFI-Bildungsstatistik. Mit einem Plus von fast 28 Prozent ist der Zustrom zu Angeboten der Persönlichkeitsbildung enorm. Die Top-Produkte im Kursjahr 2008 waren die WIFI-Rhetorik-Akademie, die Lehrgänge im Bereich Coaching und Mediation und die Ausbildungen zum/zur Diplom-Wellness- und Fitness-Trainer/in (zertifiziert nach ÖNORM D1501). Auch Technik und Sprachen liegen weiterhin im Trend.

WIFI legt zu

Insgesamt konnte das WIFI österreichweit deutlich zulegen: Ein Plus von sieben Prozent auf 318.300 Kunden und eine Steigerung um 8,6 Prozent auf 28.486 Veranstaltungen ergeben einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro. Das WIFI ist damit nach wie vor mit Abstand die größte privatwirtschaftliche Bildungsinstitution des Landes.

Kärnten ist nicht anders

Auch das WIFI Kärnten kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: Mit einem Plus von 12 Prozent erlebte das WIFI Kärnten ein besonders erfolgreiches Jahr. Geschäftsführer Andreas Görgei:
"Wir konnten unseren Marktanteil auf über 40% ausbauen und tragen mit über 1.000 verschiedenen Bildungsmöglichkeiten dazu bei, dass Kärnten im Wettbewerb der Regionen die Nase vorne hat. Qualifikation ist nicht nur eine Grundvoraussetzung für den persönlichen Erfolg, sondern auch ein entscheidender Faktor für den Wirtschaftsstandort."

Platz 1: Weiterbildung in der eigenen Branche

Die branchenbezogene Weiterbildung ist demnach heuer das stärkste WIFI-Geschäftsfeld. Über 71.400 Teilnehmer/innen (plus 1,3 Prozent) nahmen an mehr als 6.000 Veranstaltungen branchenbezogener Weiterbildung (plus 6,3 Prozent) teil. "Tourismus, Handel und Gewerbe sind für uns die größten Wirtschaftszweige in Österreich", erklärt Michael Landertshammer, Institutsleiter des WIFI Österreich. "In unseren Angeboten holen sich die Teilnehmer/innen das entsprechende Know-how." Top-Produkte sind die Ausbildungen im Bereich Tourismus, Gastronomie und Freizeitwirtschaft sowie die WIFI-Werkmeisterschulen. Stark nachgefragt sind weiterhin auch die Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung, die die Grundlage für die spätere Selbstständigkeit darstellen. Görgei: "Wir stellen in Kärnten nach wie vor eine starke Motivation fest, sich selbstständig zu machen, die wir in unserer Funktion als Wirtschaftsförderungsinstitut selbstverständlich nach Kräften unterstützen."

Rückfragen & Kontakt:

WIFI Kärnten
Mag. Andreas Görgei
Tel.: 05 94 34 - 900
andreas.goergei@wifikaernten.at

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