ÖAAB-Tamandl: Stadt Wien überlässt unsere Kinder dem Betreuungsnotstand

waff-Lehrgang für Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen dringend gefordert

Wien (ÖAAB Wien) - "Es grenzt an grobe Fahrlässigkeit, noch immer kein schnell greifendes Konzept gegen den notorischen Mangel an KindergartenpädagogInnen entwickelt zu haben", zeigt sich Gabriele Tamandl, ÖAAB-Spitzenkandidatin für die Wiener AK-Wahlen, empört.

Bereits im vergangenen Jahr habe man erst in letzter Sekunde einen Ausbildungslehrgang vom waff organisieren lassen. "Es kann nicht sein, dass wir uns nun in derselben Lage wiederfinden: der Betreuungsschlüssel ist ein extrem hoher, was sowohl für die Kinder, als auch für die Betreuungspersonen eine hohe Belastung darstellt", so ÖAAB-Tamandl. Sie fordere die Wiener Stadtregierung auf, unverzüglich einen Lehrgang für Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen beim waff einrichten zu lassen, der eine Kombination aus bestehenden Ausbildungsformen darstelle. "Wir müssen hier neue Wege beschreiten: die Grundausbildung soll vom waff bis Herbst abgeschlossen sein. Anschließend soll die Ausbildung im Abendschulmodus weitergeführt werden, um eine vollwertige Ausbildung zur KindergartenpädagogIn zu gewährleisten", so ÖAAB-Tamandl weiter.

Es sei zwar löblich, dass nach der Misere im Vorjahr ein langfristiges Konzept stehe, mit 5-jährigen Ausbildungsformen als Vollzeitausbildung und als Abendschulmodell; dem momentanen Notstand könne dies aber nicht entgegenwirken. "Wir müssen weg von den herkömmlichen Ausbildungswegen, hin zu einem flexiblen System, der Quereinsteigern den Umstieg erleichtert - zum Wohle unserer Kinder", so Gabriele Tamandl abschließend.

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