ÖAMTC kritisiert West-Ostgefälle bei den Spritpreisen

Schifahrer-Abzocke - Sprit ist in klassischen Schigebieten teurer als im Osten

Wien (OTS) - Schifahren ist ein teures Hobby. Nicht genug, dass
man für eine gute Ausrüstung, Quartier und Liftkarte ordentlich ins Börsel greifen muss, wer mit dem Auto anreist, der muss noch einmal was drauflegen. "Gerade jetzt, vor Beginn der Semesterferien, zeigt sich ein starkes West-Ostgefälle", erklärt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Philipp Kroupa. Der Blick auf die ÖAMTC-Spritpreisdatenbank beweist, dass Autofahrer in den klassischen Schigebieten besonders kräftig zur Kasse gebeten werden. Am teuersten tankt man in Tirol mit 0,965 Euro pro Liter Diesel und 0,960 Euro pro Liter Super, dicht gefolgt von Salzburg mit 0,962 Euro pro Liter Diesel und 0,959 Euro pro Liter Super. Wo die Berge niedriger werden, sinken auch die Spritpreise. "Im Burgenland liegt der Durchschnittspreis für Diesel heute bei 0,939 Euro und 0,935 Euro für einen Liter Super", kritisiert Kroupa das West-Ostgefälle.

Auch bei den Mindestpreisen zeigt sich, dass im Osten Österreichs nicht nur die Berge niedriger sind. So zahlt man im Burgenland mindestens 0,870 Euro pro Liter Diesel und 0,887 Euro pro Liter Super, während die Mindestpreise in Tirol mit 0,907 Euro für einen Liter Diesel und 0,919 Euro für einen Liter Super spürbar höher sind. Ausnahme ist Wien - hier sind die Preise trotz mangelnder Berge hoch. "Mit Durchschnittspreisen von 0,954 Euro pro Liter Diesel und 0,957 Euro pro Liter Super werden Urlauber, die aus der Bundeshauptstadt kommen, kräftig zu Kasse gebeten", bemängelt der ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte.

ÖAMTC-Tipps, damit für Urlaubsaktivitäten genug im Börsel bleibt:

* Spritpreise vergleichen: Mit einem Blick in die ÖAMTC-Spritpreisdatenbank unter www. www.oeamtc.at/sprit findet man günstige Tankstellen in seiner Umgebung, aber auch nahe dem Urlaubsdomizil. Damit kann man schon beim Start in den Urlaub sparen.

* Tankstellen an Autobahnen meiden: Die Zapfsäulen auf den Hauptverkehrsadern sind traditionell teurer. "Wer seine Route und Tankstopps schon im Vorfeld plant, dem bleibt mehr, um den Urlaub zu genießen", rät Kroupa abschließend.

In der ÖAMTC-Spritpreisdatenbank unter www.oeamtc.at/sprit sind österreichweit rund 2.200 Tankstellen gelistet. Preisabfragen sind nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert möglich. Wer über keinen Internetzugang verfügt, erhält alle Daten (zum Ortstarif aus ganz Österreich) unter der ÖAMTC-Hotline 0810 120 120. Mit dem ÖAMTC-Spritpreis-Feed erhält man die Tankstellen mit den günstigsten Spritpreisen im Bundesland nach Wahl auf Handy oder PC. Das Service ist unter www.oeamtc.at/feeds anforderbar.

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Dagmar Halwachs
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