"Wiederauferstehung" der Hausbesorger verteuert Wohnen

Immobilientreuhänder für effektive Dienstleistung

Wien (PWK071) - Der Forderung der Gewerkschaft vida nach einem Hausbesorger in neuem Gewand kann Thomas Malloth, Obmann des Fachverbandes der Immobilientreuhänder, wenig abgewinnen: "Noch immer sind hohe (Abfertigungs-)Kosten, Privilegien und unkündbare Dienstverhältnisse überall dort für die MIieter allgegenwärtig, wo es noch Hausbesorger nach altem Recht gibt". Es bestehe auch kein Bedarf an neuen Hausbesorgern. Seit der Gesetzesänderung erfolge die Hausbetreuung durch Unternehmen weit effektiver und kostengünstiger.

Malloth :"Nicht zuletzt die mangelnde Anwesenheit und unzureichende Vertretungsregelungen sowie nachlässige Reinigung und Schneeräumung waren für viele Mieter in einem Haus mit Hausbesorger oft tägliches Ärgernis. Das gehört bei einer professionellen Hausbetreuungsfirma der Vergangenheit an. Es zählt ausschließlich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für die Dienstleistung und nur das entscheidet, ob die Firma über einen längeren Zeitraum beauftragt wird."
Bei Hausbesorgern seien dem Vermieter auch bei Mieterbeschwerden die Hände gebunden gewesen.

In einer Zeit der Deregulierung ist es für Malloth auch sachlich nicht zu rechtfertigen, warum Tarife für eine Dienstleistung gesetzlich geregelt und ein geschützter Bereich geschaffen werden soll. Eine Neueinführung würde die Betriebskosten nur weiter belasten, ein wichtiges Einsparungspotential wäre damit verschenkt. (IP)

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