RFW-BO Amann erneuert Forderung nach Versicherungspflicht von Freizeitunfällen!

Arbeitsunfälle weiter rückläufig, während Freizeitunfälle gerade in der Skisaison rapide ansteigen - Frage nach Verursacherprinzip wichtiger, denn je!

Wien (OTS) - Bregenz, 29.1.2009 (RFW). Der freiheitliche Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag und RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, sieht sich angesichts der täglichen Freizeitunfallmeldungen mit schweren Gesundheits- und Arbeitsausfallfolgen in seiner Forderung nach Versicherungspflicht von Freizeitunfällen mehr als nur bestätigt.

Amann dazu: "Während die Wirtschaft die Arbeitsunfälle von Jahr zu Jahr senkt, steigen die Freizeitunfälle auf nun mehr über 60 Prozent und das macht alle Investitionen der Unternehmen zunichte. Die Wirtschaft wird um ihre Rendite ihrer Investition in die Sicherheit der Arbeitsplätze betrogen. Das muss geändert werden, denn das hohe Verantwortungsbewusstsein der Unternehmer schreit förmlich nach einem gerechten Verteilungsmodell der Kosten für Unfälle nach dem Verursacherprinzip. Diese Zahlen können auch nicht länger von Arbeiterkammer und Gewerkschaft ignoriert werden."

Wer diese Kosten den Arbeitgebern in Zukunft noch aufbürden will, der handelt verantwortungslos und stellt sich so in einen totalen Widerspruch zum geltenden Verursacherprinzip. Die Versicherungspflicht für Freizeitunfälle kann nur so funktionieren, dass der Dienstgeber- und Dienstnehmeranteil um den Betrag reduziert wird, der für eine solche Versicherungsprämie benötigt wird, damit keine zusätzlichen Kosten auf die Arbeitnehmer zukommen. Daher hat der Gesetzgeber aufgrund der vorliegenden Unfallsstatistik sofort zu handeln und die Versicherungspflicht für Freizeitunfälle - übrigens eine alte RFW-Forderung - sofort einzuführen, so der freiheitliche Wirtschaftssprecher von Vorarlberg, RFW-Bundesobmann KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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