Marek: Kärntner Hilfswerk bietet flexible Kinderbetreuungseinrichtungen

Familienstaatssekretärin Marek zu Besuch in Völkermarkt und Klagenfurt

Klagenfurt (BMWA-OTS) - Im Rahmen ihres Kärnten-Tages besuchte Familienstaatssekretärin Christine Marek gestern, Mittwoch, Kinderbetreuungseinrichtungen des Kärntner Hilfswerks. Die erste Station führte Marek zum Kindergarten "Fidibus" nach Völkermarkt, wo Kinder ab drei Jahren betreut werden und ihren Tag zum Teil gemeinsam mit den in der Behinderten-Tagesstätte "Es gibt uns" betreuten Menschen in einem "Haus der Generationen" verbringen. "Unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen und ganzheitlichen Förderungen in allen Bereichen ist diese Einrichtung ein positives Beispiel der gelebten Gemeinschaft verschiedener Generationen."

Am Nachmittag besuchte Familienstaatssekretärin Marek dann die "Kinderwerkstadt" im Zentrum von Klagenfurt. "Die Kinderwerkstadt bietet nicht nur Kindern im Alter von zwei bis zehn Jahren flexible und kindgerechte Betreuung, sondern sie ermöglicht speziell jungen Eltern und Familien, Beruf, Freizeit und Familienleben besser unter einen Hut zu bringen und besser zu vereinbaren", zeigte sich die Staatssekretärin begeistert. Egal ob kurzfristige Termine, Arztbesuche oder Einkäufe in der Klagenfurter Innenstadt, die Kinderwerkstadt mit ihren erweiterten Öffnungszeiten bis 20 Uhr sei eine beliebte und anerkannte Einrichtung, die die bestehenden Kinderbetreuungsangebote in Klagenfurt optimal ergänze.

"Im Regierungsprogramm haben wir uns im Bereich der Kinderbetreuung viel vorgenommen, was wir gemeinsam mit den Ländern und Gemeinden in den kommenden fünf Jahren umsetzen wollen", bekräftigte die Staatssekretärin. Die Projekte reichen vom bedarfsgerechten und kontinuierlichen Ausbau der Kinderbetreuung -vor allem für die Unter-3-jährigen unter Berücksichtigung flexibler Formen der Kinderbetreuung wie Tageseltern und dem Ziel des flächendeckenden Angebotes - über die Forcierung von Ganztagsbetreuungsplätzen, die Qualitätssicherung der Kinderbetreuung bis hin zur Einführung des verpflichtenden, kostenlosen letzten Kindergartenjahres (vormittags), für dessen Umsetzung demnächst die Verhandlungen zwischen der Familienstaatssekretärin und den Bundesländern starten. "Bei der Umsetzung all dieser Vorhaben, die ganz klar auf das Wohl des Kindes ausgerichtet sind und die auch zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf führen, ist selbstverständlich auch das Hilfswerk mit seinen innovativen und teils visionären Projekten für mich ein wichtiger Ansprechpartner, Vordenker und Ideen-Geber", so Marek.

Zum Abschluss ihres Besuchstages in Kärnten nahm Familienstaatssekretärin Marek an der Diskussionsveranstaltung "Schule Heute: Reparaturwerkstätte oder Gesellschaft?" und der Verleihung des erstmals von der Stadt Klagenfurt an Initiatoren von Klagenfurter Sozialprojekten und sozial engagierte Personen vergebenen Sozialpreises "Helfende Hände" teil.

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