Umstrittene Schweizer Abstimmung zur Personenfreizügigkeit mit der EU - swissinfo.ch informiert mit einem Dossier in englischer Sprache

Bern (ots) -

Am 8. Februar 2009 stimmt die Schweiz über den freien Personenverkehr mit der Europäischen Union (EU) ab. Die Internetplattform swissinfo.ch informiert über diese umstrittene Vorlage mit einem Dossier. Bei der Abstimmung vom 8. Februar 2009 geht es um die Frage, ob die Schweiz die Personenfreizügigkeit mit den EU-Staaten fortführen soll. Und um die Frage, ob dieses Abkommen auf die neuen EU-Länder Rumänien und Bulgarien ausgeweitet wird. Die Abstimmung wird in der Schweiz als eine der wichtigsten im Zusammenhang mit den Bilateralen Verträgen mit der EU angesehen. Sagt das Schweizer Volk Nein zur Fortführung und Ausweitung der Personenfreizügigkeit, sind auch die anderen seit 2002 gültigen bilateralen Verträge mit der EU in Frage gestellt. Die Abstimmungsvorlage ist höchst umstritten. Die rechtsbürgerlichen Parteien befürchten eine hohe Osteinwanderung, eine steigende Arbeitslosigkeit und als Folge die Plünderung der Sozialwerke. Die Schweizer Regierung, Mitte- und Linksparteien sowie die Wirtschaft befürworten die Vorlage und argumentieren mit der Sicherung von Arbeitsplätzen, der Erschliessung von neuen Märkten und Stabilität mit dem wichtigsten Handelspartner. Das Dossier zur Personenfreizügigkeit der Schweiz mit der EU auf swissinfo.ch liefert Informationen, Hintergründe und Analysen zur Abstimmung. http://www.presseportal.ch/go2/swissinfo_link_EU_labour_vote swissinfo ist eine Unternehmenseinheit der SRG SSR idée suisse (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft). Sie hat die Aufgabe, im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer über die Ereignisse in ihrem Heimatland zu informieren und den Bekanntheitsgrad der Schweiz im Ausland zu steigern. Hierzu betreibt swissinfo eine News- und Informationsplattform in neun Sprachen: www.swissinfo.ch .

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