Mölzers Ezzes für Voggenhuber

Freiheitlicher EU-Abgeordneter empfiehlt dem Grünen-Politiker Vorzugsstimmenwahlkampf nach seinem Muster

Wien (OTS) - Mit homerischem Gelächter quittiert der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer die Ankündigung des Grünen EU-Mandatars Johannes Voggenhuber, mit einer "Solidaritätskandidatur" auf dem letzten Platz bei der EU-Wahl antreten zu wollen. "Offenbar hat Voggenhubers Parteichefin Glawischnig den Braten gerochen und geht davon aus, dass dieser wahrscheinlich einen Vorzugsstimmenwahlkampf führen wird. Schließlich zeigte sich Glawischnig laut Ö1-Mittagsjournal von Voggenhubers 'Solidaritätskandidatur' alles andere als begeistert", so Mölzer weiter.

Weiters gab Mölzer, der neben SPÖ-Klubobmann Cap der einzige Politiker der Zweiten Republik ist, der durch einen Vorzugsstimmenwahlkampf in ein Parlament einzogen ist, Voggenhuber folgenden Rat: "Zuerst einmal muss man auf die Liste kommen. Zweitens muss man signalisieren, dass man zum Gewinnen bereit ist", erklärte der freiheitliche EU-Mandatar, der diesbezüglich auf sein Motto im Europawahlkampf 2004, "Bescheiden sind nur die Lumpen", verwies.

Und drittens, so Mölzer, müsse man mit einem Vorzugsstimmenwahlkampf auch eine Spaltung der eigenen Partei riskieren. "Mein erfolgreicher Vorzugsstimmenwahlkampf war der Beginn des Abspaltungsprozesses des BZÖ. Und auch den Grünen wäre eine Parteispaltung in Realos und Randgruppenvertreter wie der Kampflesbe Lunacek, die sich im EU-Parlament wohl ausschließlich um Lesben und Schwule kümmern wird, zu wünschen. Jedenfalls ist Voggenhuber ein erfolgreicher Vorzugsstimmenwahlkampf zu wünschen. Zwar ist er einerseits ein Teil des EU-Establishments, aber andererseits zeichnet sich Voggenhuber auch durch Sachkenntnis und intellektuell anspruchsvolle Diskussionen aus", schloss Mölzer.

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