AktionsGemeinschaft zu E-Voting: Digitale Wahl nicht von vornherein ablehnen

AktionsGemeinschaft wird E-Voting kritisch beobachten, jedoch keine blinde Blockade-Politik betreiben

Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft steht als einzige große Fraktion innerhalb der ÖH der Einführung von E-Voting bei der kommenden ÖH-Wahl aufgeschlossen gegenüber und betreibt keine Blockadepolitik in dieser Hinsicht.
"E-Voting ist ein interessanter neuer Ansatz, der allerdings hinsichtlich Datenschutz und Manipulierbarkeit kritisch beobachtet werden muss, aber nicht von Grund auf abgelehnt werden sollte, vor allem wenn man den Zahlen der Wahlkommission glauben schenkt, wonach sich 82% der Studierenden für E-Voting aussprechen", so Attila Santo, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft.

In der Bundesvertretung, dem höchsten beschlussfassenden Gremium der ÖH, stellt die AktionsGemeinschaft derzeit eine Minderheitsexekutive. Sämtliche anderen großen Fraktionen sprechen sich blind gegen E-Voting aus und überstimmen die AktionsGemeinschaft in diesen Belangen regelmäßig. Dies geht sogar so weit, dass Summen von mindestens Euro 100.000 in Anti-E-Voting Kampagnen investiert werden sollen, welche sicherlich im Sinne der Studierenden besser eingesetzt werden müssten. Ein entsprechender Gegenantrag der AktionsGemeinschaft solche Summen lieber in die soziale Unterstützung Studierender zu investieren, wurde mehrheitlich abgelehnt. "Diese Verschwendung für eine Kampagne gegen einen zusätzlichen Wahlkanal bei den ÖH-Wahlen, welche noch dazu von einer großen Mehrheit der Studierenden begrüßt wird, ist unverständlich und verantwortungslos", meint Santo.

Gerüchte, wonach ausländische Hacker die elektronische Wahl behindern sollen, sind für Santo neu, "solche illegalen Bestrebungen werden von einer AG geführten ÖH-Exekutive mit absoluter Sicherheit nicht unterstützt", so Santo abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Attila Santo
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft
Mobil: 0664/9930384

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