Exklusiv. Josef Fritzl hat bereits genaue Pläne für die Zeit nach seinem Prozess: "Jetzt sollen Profiler an mir lernen", sagt er.

Bis zu seinem Tod will der "Horrorvater von Amstetten" also der Wissenschaft als ,Auskunftsperson‘ dienen.

Wien (OTS) - Der Prozess gegen Josef Fritzl: Er findet im Landesgericht St. Pölten statt, beginnt am 16. März, soll fünf Tage dauern, für 20. März wird das Urteil erwartet. Der 73-Jährige - er ist angeklagt des Mordes, der Sklaverei, der Vergewaltigung, der Freiheitsberaubung, der schweren Nötigung, der Blutschande; die Staatsanwaltschaft will den Täter nicht verschonen, geht es nach dem Willen der Ermittler, soll er lebenslang hinter Gitter.

Wie NEWS in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist sich der Täter klar darüber, dass er "sehr, sehr lange" im Gefängnis sein wird. Für die Jahre in der Haft habe er bereits konkrete Pläne: Er möchte "von so vielen Profilern, Psychologen und Psychiatern als möglich untersucht werden, am besten von den renommiertesten, die es auf der Welt gibt", darunter natürlich auch von Kapazitäten wie Thomas Müller und Reinhard Haller. "Sie sollen Einblicke in die tiefsten Abgründe meiner Seele bekommen", so Fritzl. Und damit von ihm lernen. Für künftige Kriminalcausen.

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