Windbüchler-Souschill kritisiert Erstellung des 6. Jugendberichts

Jugendliche und Bundesjugendvertretung werden bei Erarbeitung nicht mit eingebunden

Wien (OTS) - Die Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill, kritisiert die Erarbeitung des 6. Jugendberichts: "Das Regierungsprogramm und die Umsetzung in die Realität sind zwei Paar Schuhe. Das zeigt ganz anschaulich die Entscheidung von Staatssekretärin Marek zur Erarbeitung des 6. Jugendberichts, die Bundesjugendvertretung und Jugendliche nicht mit einzubinden".
Laut Regierungsprogramm sollte die Bundesjugendvertretung als Sozialpartnerin in alle Themenbereiche einbezogen werden, die direkt die Lebensbedingungen für junge Menschen in Österreich betreffen. Darüber hinaus hat sich die Regierung vorgenommen Jugendbeteiligungsmodelle zu fördern.

"Gerade im eigenen Ressort müsste Staatsekretärin Marek zeigen wie Jugendbeteiligung funktionieren kann", so Windbüchler-Souschill. Für die Erstellung des Jugendberichts wird eine Sachverständigenkommission für die Anliegen junger Menschen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Jugendpolitik, Jugendwohlfahrt, Jugendarbeit und sozialpädagogischer Praxis eingesetzt. Sie soll über die Lage der Jugend Auskunft geben. "Wer aber kann das besser als die Jugendlichen selbst oder deren offizielle Interessensvertretung in Österreich", so Windbüchler-Souschill und abschließend: "Erfolgreiche Jugendpolitik funktioniert nicht indem über Jugendliche gesprochen wird, sondern es braucht den direkten Dialog mit jungen Menschen".

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