Bischof Scheuer: "Es gibt kein Zurück...(2)

Vorarlberg: Kein "lefebvrianischer Aufschwung"

Auch der Feldkircher Diözesanbischof Elmar Fischer verurteilte am Mittwoch die Aussagen von Bischof Williamson. Die Leugnung der Nazi-Verbrechen bedeute, jeden der Augenzeugen dieser Zeit Lügen zu strafen, so Fischer in einer Aussendung seiner Diözese. "Der von diesem Regime in Gang gesetzte, organisierte Massenmord am jüdischen Volk bleibt bis zum heutigen Tag eine schmerzvolle Wunde in der europäischen Geschichte", stellte der Feldkircher Bischof fest.

Die Rücknahme der Exkommunikation der lefebvrianischen Bischöfe als "Zeichen der Öffnung gegenüber erzkonservativen Kreisen in der Kirche" zu werten, entspreche zumindest in Vorarlberg nicht den Tatsachen, betonte der Feldkircher Bischof. "Wir sehen in unserer Diözese weder einen Aufschwung der lefebvrianischen Bewegung oder ähnlich gelagerter Gruppierungen, die dem Zweiten Vaticanum ablehnend gegenüber stehen, noch gibt es antijüdische Strömungen". (forts mgl) K200900933
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