VP-Hoch: Gemeinde Wien muss arbeitsmedizinische Offensive für ihre Bediensteten starten

Wien (VP-Klub) - "Die Tatsache, dass allein im Jahr 2008 546 von insgesamt 614 Frühpensionierungen von Bediensteten der Gemeinde Wien aus gesundheitlichen Gründen notwendig waren, macht deutlich, dass der Gemeinde Wien die Gesundheit ihrer Bediensteten kaum am Herzen liegen dürfte", so ÖVP Wien LAbg. Alfred Hoch in seinem Debattenbeitrag im Rahmen der aktuellen Stunde im heutigen Wiener Landtag.

Kritik übte Hoch insbesondere an jenen Abgeordneten der SPÖ, die einerseits als Dienstgebervertreter im Rathaus tätig sind und anderseits auch eine Funktion in der Wiener AK bekleiden. "Die Betroffenen sind in ihrer Aufgabenerfüllung klar gescheitert. Es ist ihnen nicht gelungen, weder im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der AK, noch als parlamentarische Vertreter, sich um das Wohlergehen der Bediensteten der Stadt Wien zu kümmern. Ihre Aufgabe wäre es, die Letztverantwortlichen in der Gemeinde Wien dazu zu bewegen, der Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Beachtung zu schenken", kritisiert Hoch.

Hoch fordert in diesem Zusammenhang eine arbeitsmedizinische Offensive der Stadt Wien. "Es müssen verstärkt ArbeitsmedizinerInnen eingestellt und es muss verstärkt mit arbeitsmedizinischen Einrichtungen kooperiert werden. Es sind Maßnahmen zu setzen, die präventiv wirken und berufsbedingte Gesundheitsschäden verhindern. Das heißt: rechtzeitig erkennen, wodurch jemand krank werden könnte, und dann die nötigen Gegenmaßnahmen treffen", so Hoch.

Darüber hinaus müsse rasch eine genaue Erhebungen über den Gesundheitszustand der Kolleginnen und Kollegen, vor allem im KAV, erfolgen. Dieser Bericht müsse dann umgehend den dafür Zuständigen in der Stadt Wien vorgelegt werden, damit gemeinsame Maßnahmen unter Einbeziehung der Arbeitsmedizin getroffen werden können.

"Die arbeitsmedizinische Gesundheitsüberwachung liegt eindeutig in der Verantwortung des Arbeitgebers - in unserem Fall der Gemeinde Wien", so Hoch abschließend.

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