Bilaterale Gesundheitsgespräche zur Situation in Mitteldeutschland und Österreich

Mitteldeutsche Gesundheitsministerinnen, Experten und Ärztefunktionäre bei aktuellem ÖÄK-Symposium Freitag in Wien

Wien (OTS) - Ranghohe GesundheitspolitikerInnen und Vertreter der Ärzteschaft aus Mitteldeutschland sowie Bundesgesundheitsminister Alois Stöger werden am kommenden Freitag zu einem gesundheitspolitischen Symposium der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) in Wien erwartet. Bei der Veranstaltung, die ab 11 Uhr in der Österreichischen Ärztekammer beginnt, werden unter anderem die Gesundheitsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Gerlinde Kuppe, und die Gesundheitsministerin des Landes Sachen, Christine Ursula Gauß, vertreten sein, sowie Spitzenvertreter der Gesundheitsministerien Thüringens, Brandenburgs und Mecklenburg Vorpommerns und der Präsident der sächsischen Ärztekammer.

Zentrales Thema des deutsch-österreichischen Gipfels ist die Zukunft der Gesundheitsversorgung der rund 22 Millionen Patienten in Mitteldeutschland und Österreich. Die Länder haben vielfach gleichgelagerte Problemstellungen zu bewältigen und nutzen bereits -unter anderem über Freundschaftsabkommen zur Mobilität von Jungmedizinern - vorhandene Synergieeffekte. "Nun ist es mir ein besonders Anliegen, den Rahmen der gegenseitigen Konsultationen über die Freundschaftsabkommen noch zu erweitern und die Kooperation auch im Bereich der gesundheitspolitischen Reformideen voranzutreiben", beschreibt ÖÄK-Präsident Walter Dorner die Intention der Veranstaltung in einer Aussendung am Mittwoch.

Konkret soll am Freitag über die gemeinsamen Probleme bei der umfassenden und flächendeckenden Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gesprochen werden. Basis des breit angelegten Meinungsaustauschs ist dabei das von der Österreichischen Ärztekammer im Vorjahr vorgelegte "Gesundheitspolitische Reformkonzept".

"Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, wenn wir entweder schon im eigenen Land über interessante Lösungsansätze für anstehende Probleme verfügen oder von den Erfahrungen und erprobten Modellen anderer Länder profitieren können", umschreibt ÖÄK-Präsident Dorner seine Erwartungen. Er erwarte sich von dem bilateralen Gedankenaustausch "interessante Impulse und Projektansätze".

Medienvertreter, die sich für das Symposium interessieren, können sich bei der Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer anmelden. Die Tagung beginnt um 11 Uhr am Vormittag. Das voraussichtliche Ende ist für 17 Uhr geplant.

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Österreichischen Ärztekammer
Dipl.-Journ. Birgit Merz
Tel.: (++43-1) 513 18 33/45 DW

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