Rosenkranz: Radikalismus islamischer Religionslehrer gemahnt zur Vorsicht

Auch Aufklärung über umstrittene Schulbücher ist notwendig

Wien (OTS) - Als "ungeheuerlich" bezeichnet auch der freiheitliche Bildungssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Unterrichtsausschusses FPÖ-NAbg. Dr. Walter Rosenkranz die Ergebnisse der Studie über die Einstellungen islamischer Religionslehrer in Österreich. "Was jemand als Privatperson denkt, ist seine Sache, aber den Schülern im Unterricht muss in Österreich jedenfalls ein Wertekanon von Toleranz, Freiheit und Menschenrechten vermittelt werden", nimmt Rosenkranz dazu Stellung und bemerkt auch nebenbei, dass die Grünen, die sonst bei ungefragten Urteilen sehr schnell seien, sich diesmal nur von den billigen Plätzen aus zu Wort gemeldet haben.

Zu untersuchen sei auch der andauernde passive Widerstand der Islamischen Glaubensgemeinschaft, die nur nach größtem Druck durch das Ministerium ein Lehrbuch für den islamischen Religionsunterricht aus dem Verkehr zog. Das Buch vertrat ebenso problematische Ansichten zum Verhältnis von Islam und Demokratie und war zuvor jahrelang im Unterricht eingesetzt worden. "Offensichtlich muss Herr Shakfeh ständig daran erinnert werden, dass er als oberster Schulinspektor des islamischen Religionsunterrichts auch gewissen Kontrollverpflichtungen nachzukommen hat", so Rosenkranz weiter. Leider seien die beanstandeten Religionslehrer ein weiteres Beispiel dafür, wie Prinzipien der Republik wie Toleranz und Religionsfreiheit ausgenutzt und nur zum eigenen Vorteil missbraucht würden. Viele Moslems haben vermutlich auch deshalb ihre Kinder vom islamischen Religionsunterricht abgemeldet, weil sie sich bereits gut in Österreich integriert fühlen und nichts vom Islamismus und Fundamentalismus halten.

"Es geht nicht an, dass derartige sogar staatszersetzende Strukturen auch noch aus staatlichen Mitteln bezahlt werden." Übrigens habe die oft zitierte staatliche Anerkennung des Islam in Österreich im Jahr 1912 sich wohl auch nur auf die bosnischen Gebiete der Monarchie bezogen, was 1914 faktisch obsolet wurde und später einfach uminterpretiert worden sei. "Den von Ministerin Schmied angeforderten Bericht wird hoffentlich das Bundesamt für Verfassungsschutz bald liefern können", hält Rosenkranz abschließend fest.

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