Gartelgruber: Arbeitsplätze in Kufstein sichern

Statt Bankenspekulationen abzudecken, lieber heimischen Betrieben helfen

Wien (OTS) - Angaben des AMS Kufstein, nach denen im Bezirk bis zu 200 Arbeitsplätze in Gefahr seien, erfordern für FPÖ-NAbg. Carmen Gartelgruber ein Maßnahmenpaket für den Bezirk: "Die Metall-, Transport- und Holzverarbeitungsbranche spielt im Bezirk eine wichtige Rolle und muss daher unterstützt werden. Wie tief greifend die Krise auch allgemein auf Kufstein übergreift, sieht man daran, dass sogar ein Unternehmen in der Größenordnung des Chip-Herstellers Datacon mit seinen 250 Mitarbeitern Kurzarbeit einführen will."

Gartelgruber will daher, dass im Zuge der Maßnahmenpakete von Bund und Land besonders Klein- und Mittelbetriebe unterstützt werden:
"Anstatt die Osteuropa- und sonstigen Spekulationen der Banken abzudecken, sollte man das Augenmerk lieber auf die Sicherung der kleinstrukturierten Wirtschaft und der Arbeitsplätze im Land richten. Und wenn das Land nun Wohnbauförderung und Bildungskarenz ausweitet und die Jungunternehmer stützt, ist das lobenswert, wichtiger wäre es aber, etablierten Unternehmen unmittelbar zu mehr Liquidität zu verhelfen. Viele Unternehmer mussten schon vor Weihnachten bei ihren Banken vorsprechen, oft ohne Erfolg. Die Unternehmer werden in dieser schwierigen Zeit auch durch Basel II geknebelt. Obwohl die Eigenkapitalunterlegung für KMUs deutlich geringer ausfällt, werden die gleichen Kreditwürdigkeitsansprüche wie an die anderen Unternehmen angelegt, so dass ihnen der Zugang zum Kreditmarkt erschwert wird. Diesen Betrieben "Luft" zu verschaffen, sehe ich als vordringliche Aufgabe", so Gartelgruber. Zudem müsse bei der Vergabe von Förderungen die wirtschaftliche Bedeutung des Bezirks Kufstein berücksichtigt werden.

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