Frauenberger zu Studie Islamlehrer

Undemokratisches Weltbild sei inakzeptabel

Wien (OTS) - Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger äußerte sich heute, Mittwoch, kritisch zu den Ergebnissen einer Studie über das Weltbild in Österreich tätigen muslimischer Religionslehrer. "Wir interpretieren keine Studien, aber wenn hier von bestimmten Proponenten im islamischen Religionsunterricht tatsächlich autoritäre und undemokratische Sichtweisen vertreten werden, dann ist das inakzeptabel. Die Demokratie, unsere Rechst- und Gesellschaftsordnung inklusive Menschenrechte und Frauenrechte sind nicht diskutierbar." Frauenberger betonte, dass Wien selbstverständlich alle Initiativen mittragen und unterstützen werden, um hier effektiv gegenzusteuern. So sei bereits die Förderung eines Projektes zur spezifischen Ausbildung von islamischen ReligionslehreInnen, in der insbesondere auch die Demokratiepolitik einen Schwerpunkt darstelle, in Vorbreitung, sagte sie. Die Integrationsstadträtin unterstich außerdem, dass auch im Rahmen von "StartWien", der umfassenden Integrationsbegleitung für NeuzuwanderInnen die Vermittlung von Rechten und Pflichten ein wesentlicher Bestandteil sei.

Frauenberger abschließend: "Demokratie, Menschenrechte und Frauenrechte und auch die Trennung von Religion und Staat sind die Eckpfeiler unserer Gesellschaft, an die sich alle zu halten haben. Wenn seitens einer Gruppe von Proponenten welcher Religionsgemeinschaft auch immer diese Eckpfeiler in Frage gestellt bzw. abgelehnt werden so ist das nicht zu tolerieren und es müssen entsprechende Maßnahmen gesetzt werden." (Schluss) gph

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Gabriele Philipp
Mediensprecherin Stadträtin Frauenberger
Te.: 4000/81295
Mobil: 0676 / 8118 81295
E-Mail: gaberiele.philipp@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0016