Marek: Ernsthafte Jugendpolitik braucht fundiertes Wissen über Befindlichkeit der Jugendlichen

Konstituierende Sitzung der Sachverständigenkommission für die Erstellung des sechsten Jugendberichtes

Wien (BMWA - OTS) - "Wenn wir Jugendpolitik ernst nehmen, dann müssen wir auch wissen, wie es den Jugendlichen in Österreich geht, was sie denken und wie sie sich fühlen", so Familien- und Jugendstaatssekretärin Christine Marek heute, Mittwoch, anlässlich der konstituierenden Sitzung der Sachverständigenkommission zur Erstellung des sechsten Jugendberichts. In den nächsten 16 Monaten werden erstmals von dieser Kommission Daten, Informationen und Entwicklungstendenzen zur Lage sowohl der Jugend als auch der Jugendarbeit und anderer relevanter Bereiche der Jugendwohlfahrt systematisch und kontinuierlich gesichtet, aufbereitet und im sechsten Jugendbericht zusammengeführt.

In der Sachverständigenkommission finden sich kompetente Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Jugendpolitik, Jugendwohlfahrt, Jugendarbeit und sozialpädagogischer Praxis:

- Univ.-Prof. Dipl. Päd. Dr. Stephan Sting, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Universität Klagenfurt

- Prof. Dr. Eva Dreher, Entwicklungspsychologie an der Fakultät für Psychologie, Universität Wien

- Univ.-Prof. Dr. Johann Bacher, Leiter der Abteilung für Empirische Sozialforschung, Institut für Soziologie, Johannes Kepler Universität Linz

- Franz Bair, Landesjugendreferat Niederösterreich

- Mag. Sabine Liebentritt, Offene Jugendarbeit

- Lajali Abuzahra, Muslimische Jugend Österreich

- Mag. Christian Theiss, Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark

Marek erwartet sich vom sechsten Jugendbericht die Information relevanter Akteure über die Situation der Jugendlichen in unserer Gesellschaft. "Der Staat, die Zivilgesellschaft, Medien und Politik sollen mit Hilfe dieses Berichts gegenüber den Belangen, Bedürfnissen, Interessen und Probleme der Jugend sensibilisiert werden. Nur so wird es uns allen gelingen, nicht nur für, sondern auch mit Jugendlichen erfolgreich zusammenzuarbeiten und deren Zukunft positiv zu gestalten", so die Jugendstaatssekretärin abschließend.

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