Naschmarktgarage: Grüne Wien üben scharfe Kritik an Schicker und Kaufmann

Vassilakou: Chaos um Naschmarktgarage belegt massive Mängel bei der Stadtplanung - Gestrige Veranstaltung ein voller Erfolg

Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, übt im Zusammenhang mit der Planung einer Tiefgarage unter dem Naschmarkt scharfe Kritik an den Garagen-Befürwortern Stadtrat Rudi Schicker und der Bezirksvorsteherin des 6. Bezirks, Renate Kaufmann. Die Grünen Wien haben jetzt gemeinsam mit über tausend UnterstützerInnen das Projekt gestoppt. "Die Vorgangsweise von Schicker und Kaufmann bei der Planung des absurden Projekts einer Tiefgarage unter dem Naschmarkt widerspricht jeglicher Vernunft. Es ist bis heute nicht nachvollziehbar, wie Schicker und Kaufmann überhaupt zu einem derartigen Vorhaben kommen konnten. Immerhin befinden sich in unmittelbarer Nähe des Naschmarkts mehrere Garagen, ein Großteil davon steht die meiste Zeit leer. Zusätzlich gibt es bis auf Samstag eine Vielzahl von Kurzparkplätzen auf dem Gelände des Flohmarkts", so Vassilakou.

Insgesamt steht die Planungspolitik in Wien unter einem zunehmend schlechten Stern. Fehlende Entscheidungsfähigkeit, schlechte Vorbereitung und enttäuschte Investoren kennzeichnen die Planungspolitik in Wien. "Schicker entdeckt offenbar seine Vorliebe für nicht realisierbare Projekte, wie zum Beispiel die Calatrava-Brücke oder jetzt die Naschmarktgarage", so Vassilakou. Weitere Beispiele für Fehler bei der Stadtplanung sind der aktuelle Leuchtenstreit im 1. Bezirk und das geplante Datencenter auf dem Flakturm im Augarten.

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