Baubranche kann von Ausbauplänen des Frankfurter Flughafens profitieren

Marktsondierungsreise der Außenhandelsstelle Frankfurt zum Frankfurter Flughafen - Chancen auf für Klein- und Mittelunternehmen

Wien (PWK065) - Der Frankfurter Flughafen, der größte deutsche und einer der drei größten europäischen Flughäfen soll in den nächsten zwei Jahren ausgebaut werden. U. a. soll eine weitere Landebahn, ein zusätzlicher Terminal sowie die Erweiterung des Terminals 1 in Angriff genommen werden. Das Volumen der Maßnahmen beträgt etwa 4,5 Mrd. Euro - zusätzlich zu den jährlichen Bauaufträgen in Höhe von etwa 400 Mio. Euro für die laufende Modernisierung.

Die österreichische Außenhandelsstelle Frankfurt hat in Zusammenarbeit mit der Flughafengesellschaft FRAPORT AG und der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ diese Woche eine Marktsondierungsreise für österreichische Firmen organisiert, die als Auftragnehmer bei diesen Ausbaumaßnahmen in Betracht kommen könnten. "Da mittlerweile die letzten juristischen Hürden für den Beginn des Ausbaus gefallen sind, stehen die Ausschreibungen unmittelbar bevor und sind gerade angesichts der befürchteten Auswirkungen der Finanzkrise auch auf die Bauwirtschaft gerade jetzt hochinteressant", sagt Christoph Sturm, österreichischer Handelsdelegierter in Frankfurt. Die in Ausschreibungen am Frankfurter Flughafen sind für österreichische Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus sowie aller Ausbaugewerke von Interesse. Sturm: "Dabei kommen durchaus auch kleinere oder mittlere Unternehmen in Betracht, da die Fraport AG die Gewerke im wesentlichen einzeln ausschreibt und nur in Ausnahmefällen an Generalunternehmer vergibt." Die teilnehmenden österreichischen Unternehmen werden im Rahmen der Marktsondierungsreise insbesondere über die konkreten Ausbaupläne, die Anforderungen der Fraport AG an Auftragnehmer und den Ablauf des Vergabeverfahrens informiert. Insbesondere wird hier die elektronische Vergabeplattform der Fraport AG vorgestellt.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich und Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stetig aufwärts entwickelt, wobei die Ausfuhren aus Österreich zum Teil deutlich stärker als die allgemeine Wirtschaft wuchsen. Angesichts der zu erwartenden Einbußen infolge der Finanzkrise - etwa im Bereich der Automobilzulieferungen - kann eine solche konkrete Unterstützung österreichischer Unternehmen wie hier in der Baubranche nicht wichtig genug veranschlagt werden. (BS)

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