"Niederösterreich heute": Sicherheitsabstand bei Bundesheerübung zu gering

St. Pölten (OTS) - Wie die TV-Sendung "Niederösterreich heute" in ihrer aktuellen Ausgabe (19.00 Uhr, ORF 2/N) berichtet, ist die Zündung der Nebelhandgranaten nach Angaben des Bundesheeres in einem zu geringen Abstand zur A 22 erfolgt. Nach Angaben der Polizei und der Bundesheer-Untersuchungskommission habe die Zündung in einem Abstand von ca. 260 Metern stattgefunden. Nach der gültigen Benützungsordnung müsse laut einem Sprecher des Bundesheeres aber ein Abstand von 300 Metern eingehalten werden.

Unabhängig davon ist nach wie vor nicht geklärt, ob die Massenkarambolage tatsächlich durch das Zünden von Nebelhandgranaten verursacht worden ist. Das Landesgericht Korneuburg führt entsprechende Ermittlungen durch.

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