Medikamentenpreise sinken

Pharmig weist BZÖ-Kritik zurück

Wien (OTS) - Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber weist die Kritik einiger BZÖ-Funktionäre, dass die Pharmaindustrie die Mehrwertsteuersenkung schamlos ausnütze, zurück: "Von den rund 15.000 in Österreich zugelassenen Arzneimitteln wurden bei 877 Medikamenten die Preise angepasst. Insgesamt sprechen wir hier von weniger als 6% aller zugelassenen Medikamente. Wie bereits von Apothekerkammer und Gesundheitsministerium erwähnt, liegen die Preisanpassungen bei frei verkäuflichen Arzneien im Durchschnitt vergangener Jahre. Dass man hier von einer schamlosen Ausnützung spricht, kann ich nicht nachvollziehen."

Preise: 18,6% unter EU-15-Durchschnitt
Kein Verständnis hat Huber für die Wortwahl von Klubobmann Josef Bucher: "Sprüche wie 'auf den Tisch klopfen' und 'die Pharmaindustrie ins Gebet nehmen' gegenüber einem verlässlichen Partner im österreichischen Gesundheitswesen zu verwenden, sind fehl am Platz." Generell sinken in Österreich die Preise für Medikamente, die von den Krankenkassen bezahlt werden, von Jahr zu Jahr. Nicht umsonst liegt der Fabrikabgabepreis für Medikamente in Österreich 18,6% unter dem Durchschnitt vergleichbarer EU-Länder. Der Marktanteil der von den Kassen bezahlten Medikamente macht in Österreich über 70% aus. 2007 wurden beispielsweise für 840 Medikamente die Preise gesenkt und damit in Summe über 30 Millionen Euro eingespart, die den Versicherten zu Gute gekommen sind. (Quelle: Handbuch der österreichischen Sozialversicherungen, 2008)

"Die Mehrwertsteuersenkung - ein langjähriges Ziel der Pharmaindustrie - kommt den Patienten und den Krankenkassen sehr wohl zu Gute", stellt Huber abschließend fest.

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