Bildungsministerium fordert umfassenden Bericht über die Tätigkeit der Fachinspektoren für den islamischen Religionsunterricht an

Wien (OTS) - Aufgrund der heute veröffentlichten Dissertation "Der Islamische Religionsunterricht zwischen Integration und Parallelgesellschaft" und der darin enthaltenen Umfragedaten fordert das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur von der islamischen Glaubensgemeinschaft einen umfassenden Tätigkeitsbericht über die Arbeit der - auf Basis der bestehenden Rechtslage von der Glaubensgemeinschaft bestellten - 8 Fachinspektoren für den islamischen Religionsunterricht bis 12. Februar an.

Im Rahmen dieses Berichts soll die Tätigkeit der Fachinspektoren zur Sicherstellung der Einhaltung der schulrechtlichen Bestimmungen insbesondere der Unterrichtssprache Deutsch (§ 16 Schulunterrichtsgesetz) im Rahmen des Religionsunterrichts festgehalten werden. Auch die Frage, wie die Zielsetzungen des Islamunterrichts der Glaubensgemeinschaft und dessen Übereinstimmung mit den Zielen der staatsbürgerlichen Erziehung (§ 2/Abs3 Religionsunterrichtsgesetz ) sichergestellt wird, soll beantwortet werden.

Neben dieser Maßnahme wird sich die Bundesministerin Dr. Claudia Schmied vom Autor der Studie, Dr. Mouhanad Khorchide, und dem Vorstand des Instituts Islamische Religionspädagogik Prof. Dr. Ednan Aslan umfassend über die Ergebnisse der Studie informieren lassen. Auch ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Shakfeh, über die weitere Vorgehensweise der islamischen Glaubensgemeinschaft in dieser Causa wird vereinbart.

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Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Nikolaus Pelinka
Tel.: (++43-1) 53 120-5030

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