Martinz: BZÖ-Scheingefechte verzögern Millionen-Investitionen

BZÖ verhindert große Milch-Investitionen in Kärnten. Heutiger BZÖ/SPÖ-Beschluss gibt Finanzreferenten Auftrag längst fertiges Paket neu zu verhandeln.

Klagenfurt (OTS) - "Täuschen und verzögern - die BZÖ-Politik ist nicht nur wesentlich langsamer geworden sondern verhindert jetzt auch noch Investitionen in die Kärntner Milchwirtschaft", sagt heute Landesrat Josef Martinz nach der Regierungssitzung. Dort hat Martinz einen Förder-Antrag für die drei Kärntner Molkereien eingebracht, die in Summe über 11 Mio. Euro investieren wollen.
"Die Kärntner Milch, die Bergland Milch und die Sonnenalm Molkerei sind wichtige Partner für die Landwirtschaft und wollen ihre Standorte ausbauen und stärken. Das sichert die Arbeitsplätze und garantiert beste Milch-Qualität", so Martinz.

Das BZÖ jedoch habe einen Antrag eingebracht, das den Finanzreferenten ermächtigt, Verhandlungen mit dem Agrarreferenten aufzunehmen, um diese Molkereien zu fördern. "Es liegt wieder einmal auf der Hand, wer von Wirtschaft keine Ahnung hat. Die Kärntner Betriebe - jetzt mitten in der Wirtschaftkrise - brauchen rasche Entscheidungen und schnelle Abwicklungen ihrer Verfahren. Aber kein kopfloses BZÖ, das auf der wirtschaftlichen Vollbremse steht und keine eigenen Ideen mehr hat", hält Martinz fest. Zumal das Förderpaket komplett am Tisch liegt, mit den Betrieben und den Parteien längst verhandelt ist und vom BZÖ sogar schon präsentiert wurde, wie im Falle der Kärntner Milch.

Die SPÖ habe dieser BZÖ-Verzögerung zugestimmt. "Aber von dieser Seite hat die Kärntner Wirtschaft auch nichts anderes zu erwarten", hält Martinz fest. (Schluss)

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