VP-Korosec ad Psychiatrie: Angehörige in politische Entscheidungsfindung einbinden!

SP-Fraktion hat offenbar Angst vor Konfrontation mit unbequemen Wahrheiten

Wien (VP-Klub) - Während in anderen Bundesländern VertreterInnen von Angehörigenorganisationen sehr erfolgreich in die Planungs- und Entscheidungsebenen bei der Weiterentwicklung der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung eingebunden sind, fehlt dieses Element in Wien. "Die SP-Mehrheitsfraktion hatte offensichtlich Angst, dass Vertreter der HPE dieses Defizit vor der Untersuchungskommission zur Sprache bringen. Die Ladung des Geschäftsführers, Mag. Ladinser, wurde daher ohne sachliche Begründung trotz mehrfacher Urgenz der Opposition verhindert", kritisiert LAbg. Ingrid Korosec, ÖVP Mitglied in der Untersuchungskommission zur Psychiatrie, in Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der HPE.

Die ÖVP Wien werde die Anliegen der Angehörigenorganisationen selbstverständlich aufgreifen, auch wenn das der roten Mehrheitsfraktion nicht ins Konzept passe. "Es ist schlichtweg ein Skandal, dass die Wiener Sozialdemokratie aus rein parteipolitischen Gründen nicht davon abrückt, den reichen Erfahrungsschatz von Betroffenen und deren Angehörigen für die Umsetzung eines modernen Psychiatriekonzeptes zu nutzen", so Korosec abschließend.

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