Unternehmen investieren in Standort Kärnten

LH Dörfler: Millioneninvestitionen bei Kärntnermilch, Jugend- und Familiengästehäuser sowie Mahle schaffen und sichern Arbeitsplätze

Klagenfurt (LPD) - Wichtige Investitionsvorhaben wurden heute, Dienstag, in der Sitzung der Kärntner Landesregierung beschlossen. Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler betonte, sei die Unterstützung für die Kärntnermilch besonders wichtig zur Absicherung des Betriebsstandortes Spittal/Drau. Über 180 Arbeitsplätze sowie in weiterer Folge auch die Milchverarbeitung für 1.600 Bauern werde damit abgesichert. Insgesamt werden über elf Mio. Euro in Qualitätsmaßnahmen, innovative Produkte sowie die Erweiterung der Käserei investiert.

Ein weiteres, von Finanzlandesrat Harald Dobernig eingebrachtes Projekt, sind die geplanten Jugend- und Familiengästehäuser in Weißbriach und auf dem Hochrindl. Nachdem der Campus Futura in Bleiburg sehr erfolgversprechend ist, sollten auch diese Häuser im Bereich des qualitätsvollen Jugend- und Familientourismus den Regionen große Chancen und wirtschaftliche Impulse bringen, so Dörfler. Die Projektkosten für das 130 Betten-Haus am Hochrindl, Gemeinde Sirnitz, werden mit 5,5 Mio. Euro angegeben, für das 140 Betten-Haus in Weißbriach mit 5,1 Mio. Euro. Projektstart ist im Herbst 2009. Die Inbetriebnahme ist für den Spätherbst 2010 geplant.

Enorme Investitionen plant die Firma Mahle. Unter dem Projekttitel "Spirit 2013" erfolgt, wie Finanzlandesrat Harald Dobernig bereits mitgeteilt hatte, eine Neuausrichtung der Produktions- und Logistikprozesse am Standort Feistritz. Straßenverlegung und Grundflächenankäufe durch die GIG sind notwendig. Die Investitionssumme beläuft sich auf über 31,6 Mio. Euro.

Die Firma AT&S hat sich sehr gut entwickelt, ist derzeit aber von der Konjunkturkrise stark betroffen. Hier habe man das Optionsausübungsrecht um zehn Jahre verlängert, um den Standort Klagenfurt und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern, berichtete Dörfler.

Vom Land um fünf Jahre verlängert wurden die Consultingverträge mit "European Crossborder Consulting" (ECC) von Petra Oberrauner und "Alpe-Adria Zentrum für grenzüberschreitende Kooperation" (AACC) von Bernard Sadovnik. Dörfler verwies auf die guten Kontakte und Kooperationen Kärntens mit den Nachbarländern Italien und Slowenien. Als jüngstes Erfolgsprojekt nannte er die von ECC mitbetreute Betriebsansiedlung der italienischen "petraglas" in St. Veit. (Schluss)

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