Österreichs Skinachwuchs: sicher auf die Piste

Die Seilbahnen Österreichs klären über das richtige Pistenverhalten auf und empfehlen: In den Semesterferien nur mit Helm auf die Piste

Wien (PWK061) - Spielerische Aufklärung zur Sicherheit für den Skinachwuchs erhöht den bereits hohen Anteil an Helmträgern im Jugendalter. Kreativbewerbe und Gewinnspielaktionen machen die jüngsten Wintersportler auf diese Themen aufmerksam.

Untersuchungen belegen, dass mit 1,5 Prozent je 1.000 Ausübende Skiunfälle verhältnismäßig selten passieren. Diese geschehen Großteils aus Eigenverschulden der Skifahrer. Deshalb setzt der Fachverband der Seilbahnen hier auf Aufklärung und Erziehung zum richtigen Pistenverhalten beim Nachwuchs. "Mit einer breit angelegten Informationskampagne in dieser Saison und einer Helmoffensive in den letzten Jahren bringen wir Kinder und Jugendliche von klein auf zum richtigen Verhalten auf der Piste. Der hohe Anteil an Helmträgern bei Kindern und Jugendlichen beweist den Erfolg eines langjährigen Prozesses der Bewusstseinsbildung", erklärt Erik Wolf, Geschäftsführer des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich.

Laut Ernst Aichinger, Obmann des Fachverbandes Sportartikelhandel, stieg der Helmverkauf in den letzten Jahren beträchtlich an. " Für die laufende Saison 08/09 rechnen wir mit einem Absatz von mindestens 500.000 Helmen", erklärt Aichinger.

So verzeichnet der Handel einen Zuwachs von 20 bis 30 Prozent jährlich im Helmverkauf. Nach einer Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit hat sich die Frequenz der Helmfahrer bei Kindern und Jugendlichen innerhalb eines Jahres verdoppelt, bei den unter 6-Jährigen tragen nahezu alle Helme.

Im Rahmen der Initiative "Safer Snow More Fun" riefen die Seilbahnen Österreichs gemeinsam mit dem Verband deutscher Seilbahnen 3.900 Grundschulen, davon 2.400 in Österreich, zu einem Kreativwettbewerb rund um "die Sicherheit auf der Piste" auf - und das mit großer Resonanz.

Hierzu wurden, wie berichtet, an den Schulen Sicherheitsleporellos verteilt, die die Kinder auf das richtige Pistenverhalten aufmerksam machen. Die Kinder bastelten, zeichneten und malten dann mit viel Engagement Einsendungen zum Thema, unter denen sich die Jury nur schwer aus den besten 30 für sechs - anstatt der geplanten drei -Hauptgewinner entscheiden konnte. "Die Kinder haben sich in großartiger Weise kreativ mit der Pistensicherheit auseinandergesetzt. Durch den Kreativwettbewerb ist es uns gelungen, die Kinder aktiv in die wichtige Thematik mit einzubeziehen und wir freuen uns, sechs Gewinnerklassen mit Skitagen belohnen zu können", meint Erik Wolf.

Die sechs Gewinner nehmen mit der ganzen Klasse inklusive zwei Begleitpersonen an einem Sicherheits-Skitag in ihrer Region teil -vom Skipass über Betreuung durch Skilehrer, Mittagessen und einer umfangreichen Schulung und Aufklärung zum Thema Sicherheit auf der Piste durch Bergrettung, Pistenchefs, AUVA-Sicherheitstage und Sicherheitsprofis an Ort und Stelle. (hp)

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Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Seilbahnen
Dr. Erik Wolf
Tel.: (++43) 0590 900-3251
seilbahnen@wko.at
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