• 27.01.2009, 13:54:22
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Österreichs Skinachwuchs: sicher auf die Piste

Die Seilbahnen Österreichs klären über das richtige Pistenverhalten auf und empfehlen: In den Semesterferien nur mit Helm auf die Piste

Wien (PWK061) - Spielerische Aufklärung zur Sicherheit für den
Skinachwuchs erhöht den bereits hohen Anteil an Helmträgern im
Jugendalter. Kreativbewerbe und Gewinnspielaktionen machen die
jüngsten Wintersportler auf diese Themen aufmerksam.

Untersuchungen belegen, dass mit 1,5 Prozent je 1.000 Ausübende
Skiunfälle verhältnismäßig selten passieren. Diese geschehen
Großteils aus Eigenverschulden der Skifahrer. Deshalb setzt der
Fachverband der Seilbahnen hier auf Aufklärung und Erziehung zum
richtigen Pistenverhalten beim Nachwuchs. "Mit einer breit angelegten
Informationskampagne in dieser Saison und einer Helmoffensive in den
letzten Jahren bringen wir Kinder und Jugendliche von klein auf zum
richtigen Verhalten auf der Piste. Der hohe Anteil an Helmträgern bei
Kindern und Jugendlichen beweist den Erfolg eines langjährigen
Prozesses der Bewusstseinsbildung", erklärt Erik Wolf,
Geschäftsführer des Fachverbandes der Seilbahnen in der
Wirtschaftskammer Österreich.

Laut Ernst Aichinger, Obmann des Fachverbandes Sportartikelhandel,
stieg der Helmverkauf in den letzten Jahren beträchtlich an. " Für
die laufende Saison 08/09 rechnen wir mit einem Absatz von mindestens
500.000 Helmen", erklärt Aichinger.

So verzeichnet der Handel einen Zuwachs von 20 bis 30 Prozent
jährlich im Helmverkauf. Nach einer Erhebung des Kuratoriums für
Verkehrssicherheit hat sich die Frequenz der Helmfahrer bei Kindern
und Jugendlichen innerhalb eines Jahres verdoppelt, bei den unter
6-Jährigen tragen nahezu alle Helme.

Im Rahmen der Initiative "Safer Snow More Fun" riefen die
Seilbahnen Österreichs gemeinsam mit dem Verband deutscher Seilbahnen
3.900 Grundschulen, davon 2.400 in Österreich, zu einem
Kreativwettbewerb rund um "die Sicherheit auf der Piste" auf - und
das mit großer Resonanz.

Hierzu wurden, wie berichtet, an den Schulen Sicherheitsleporellos
verteilt, die die Kinder auf das richtige Pistenverhalten aufmerksam
machen. Die Kinder bastelten, zeichneten und malten dann mit viel
Engagement Einsendungen zum Thema, unter denen sich die Jury nur
schwer aus den besten 30 für sechs - anstatt der geplanten drei -
Hauptgewinner entscheiden konnte. "Die Kinder haben sich in
großartiger Weise kreativ mit der Pistensicherheit
auseinandergesetzt. Durch den Kreativwettbewerb ist es uns gelungen,
die Kinder aktiv in die wichtige Thematik mit einzubeziehen und wir
freuen uns, sechs Gewinnerklassen mit Skitagen belohnen zu können",
meint Erik Wolf.

Die sechs Gewinner nehmen mit der ganzen Klasse inklusive zwei
Begleitpersonen an einem Sicherheits-Skitag in ihrer Region teil -
vom Skipass über Betreuung durch Skilehrer, Mittagessen und einer
umfangreichen Schulung und Aufklärung zum Thema Sicherheit auf der
Piste durch Bergrettung, Pistenchefs, AUVA-Sicherheitstage und
Sicherheitsprofis an Ort und Stelle. (hp)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband der Seilbahnen
   Dr. Erik Wolf
   Tel.: (++43) 0590 900-3251
   mailto:seilbahnen@wko.at 
   http://www.seilbahnen.at

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